FWG weist auf Glasfaser-Ausbau hin
Infopost vielfach im Müll

Füchtorf -

Mancher entsorgt die Infopost der Deutschen Glasfaser als lästige Werbung. Das führt dazu, dass viele Bürger noch nicht aktuell über Anschlussmöglichkeiten ans Breitband-Netz informiert sind.

Dienstag, 24.11.2020, 16:46 Uhr
Birgit Molsberger und Karsten Schuckenberg von der FWG informieren sich über den Stand der Bauarbeiten.
Birgit Molsberger und Karsten Schuckenberg von der FWG informieren sich über den Stand der Bauarbeiten. Foto: FWG

Die FWG Sassenberg-Füchtorf machte sich jetzt ein Bild des aktuellen Standes zum Glasfaserausbau im förderfähigen Außenbereich, sowie der von der FWG bei der Stadtverwaltung beantragten Nachfragebündelung im innerstädtischen Bereich und erkennt erste Erfolge, sieht aber noch viel Potenzial.

Aktuell sind knapp die Hälfte aller angeschriebenen Haushalte im Außenbereich auf das Angebot der Deutschen Glasfaser eingegangen und haben einen Antrag auf kostenfreie Bereitstellung eines Glasfaseranschlusses gestellt.

Aufgrund von Gesprächen mit Bürgern hat sich gezeigt, dass das Infoschreiben der Deutschen Glasfaser oft als Werbung wahrgenommen und entsorgt wurde. Aus diesem Grund sieht die Fraktion um Peter Holz weiteren Informationsbedarf der Bevölkerung.

Antrag auch für Passiv-Anschlüsse nötig

So stellt die FWG noch einmal fest, dass in dem bundesweit geförderten Programm alle Haushalte im Außenbereich mit einer aktuellen Downloadrate unter 30Mbit/s Anrecht auf die kostenfreie Bereitstellung eines Glasfaseranschlusses haben. Sollten Bürger derzeit noch keinen Vertrag mit der Deutschen Glasfaser eingehen wollen, ist auch die Bereitstellung eines sogenannten Passiv-Anschlusses ohne weitere Folgekosten möglich. Auch dieser muss allerdings aktiv von den Bürgern beantragt werden. Sollte der Wunsch zu einem späteren Zeitpunkt aufkommen, seien lange Wartezeiten und hohe Kosten zu erwarten.

Ergänzend zum Förderprogramm beantragte die FWG Anfang des Jahres bei der Stadtverwaltung eine sogenannte Nachfragebündelung, um so auch allen Haushalten im innerstädtischen Bereich, die nicht Teil des Förderprogrammes sind, die Möglichkeit eines Glasfaseranschlusses bis ins Haus zu bieten. Auf Nachfrage der FWG sollte es auch hier sehr bald losgehen.

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