Hauptamtsleiter Kniesel präsentiert Anmeldezahlen für Grundschulen
Zehn Kinder müssen wechseln

Sassenberg/Füchtorf -

Nach aktuellem Stand liegen für die Füchtorfer Grundschule 41 Anmeldungen vor, für die Johannesschule entschieden sich die Eltern von 53 Kindern. Auf 66 Anmeldungen kommt die St.-Nikolaus-Schule.

Mittwoch, 25.11.2020, 16:36 Uhr aktualisiert: 02.12.2020, 14:23 Uhr
Am 1. August beginnt für 160 Kinder die Schulzeit. Während in der Johannesschule drei Eingangsklassen gebildet werden, ist die St.-Nikolaus-Schule nur zweizügig genehmigt. Da das nicht den Anmeldezahlen entspricht, sind nun die Schulleitungen gefragt.
Am 1. August beginnt für 160 Kinder die Schulzeit. Während in der Johannesschule drei Eingangsklassen gebildet werden, ist die St.-Nikolaus-Schule nur zweizügig genehmigt. Da das nicht den Anmeldezahlen entspricht, sind nun die Schulleitungen gefragt. Foto: Christopher Irmler

An welcher Schule soll die schulische Laufbahn des eigenen Kindes beginnen? Diese Frage stellten sich auch in diesem Jahr die Eltern von insgesamt 160 Mädchen und Jungen. Zwischen dem 3. und 10. November trafen sie eine Wahl und meldeten die Kinder an einer der drei Grundschulen in Sassenberg und Füchtorf an.

Hauptamtsleiter Martin Kniesel präsentierte den Mitgliedern des Schulausschusses am Dienstagabend die vorläufigen Zahlen und erläuterte das weitere Prozedere. Nach aktuellem Stand liegen für die Füchtorfer Grundschule 41 Anmeldungen vor, für die Johannesschule entschieden sich die Eltern von 53 Kindern. Auf 66 Anmeldungen kommt die St.-Nikolaus-Schule. Erfahrungsgemäß sei bis zum Schuljahresbeginn am 1. August 2021 mit weiteren Anmeldungen zu rechnen – etwa durch Zuzug.

Zehn Kinder können nicht zur St.-Nikolaus-Schule

Laut Landes-Schulgesetz ist die Zahl der Eingangsklassen eindeutig geregelt. Bei bis zu 29 Schülern gibt es eine Klasse, bei 30 bis 56 Kindern zwei und bei 57 bis 81 „i-Männchen“ deren drei.

Entsprechend startet die Wilhelm-Emanuel-von-Ketteler-Schule in Füchtorf zweizügig. Anders verhält es sich jedoch bei den beiden Sassenberger Grundschulen, wie Kniesel erläuterte.

Die St.-Nikolaus-Schule ist lediglich als zweizügige Schule genehmigt und auch räumlich so ausgelegt. Aufgrund der gesetzlichen Bestimmungen sind demnach nur zwei Eingangsklassen mit insgesamt 56 Kindern möglich. Zehn angemeldete Mädchen und Jungen können daher nicht aufgenommen werden. Die Entscheidung, wem abgesagt werden muss, trifft die Schulleitung. Die Johannesschule ist dagegen dreizügig ausgelegt und genehmigt. Sie besitzt somit die nötigen Kapazitäten, um weitere Erstklässler aufzunehmen. Gemäß dem NRW-Schulgesetz wurde nun für die beiden Sassenberger Grundschulen von der Verwaltung eine Begrenzung auf 25 Schülerinnen und Schüler je Eingangsklasse vorgeschlagen.

Eine Wahl haben wir sowieso nicht.

Vorsitzende Karsten Schuckenberg

„Des einen Glück ist nicht des anderen Leid“, bedauerte Sandra Brinkmann (CDU), dass einigen Eltern nun abgesagt werden müsse. Beide Schulen genössen einen guten Ruf. Es gehe ihrer Einschätzung nach eher um die räumliche Lage der beiden Bildungseinrichtungen. Es böten sich jedoch auch Chancen. Schließlich sei bei kleineren Klassen eine bessere pädagogische Arbeit möglich.

„Eine Wahl haben wir sowieso nicht“, verwies der Ausschussvorsitzende Karsten Schuckenberg (Freie Wähler) auf die übergeordneten Zuständigkeiten auf Landesebene. Entsprechend stimmten die Ausschussmitglieder sowohl der Festlegung der zu bildenden Klassen als auch jener der Klassenstärken zu.

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