Beschaffungsverband tagt
Wasserverbrauch stabil erwartet

Sassenberg -

Der Wasserbeschaffungsverband Sassenberg-Füchtorf-Warendorf erwartet für das kommende Jahr einen relativ stabilen Wasserverbrauch von rund drei Millionen Kubikmetern. Das ergibt sich aus dem Wirtschaftsplan, der jetzt verabschiedet wurde. Zugleich ergaben sich für 2019 höhere Ausgaben für Trockenschäden, als im Planansatz erwartet worden war.

Freitag, 18.12.2020, 17:07 Uhr aktualisiert: 18.12.2020, 17:10 Uhr
Seit 40 Jahren gibt es das Wasserwerk Rippelbaum.
Seit 40 Jahren gibt es das Wasserwerk Rippelbaum. Foto: Ulrike von Brevern

Bei der konstituierenden Sitzung des Verbandes wurde Versmolds Bürgermeister Michael Meyer-Hermann als Verbandsvorsteher für weitere sechs Jahre bestätigt. Bürgermeister Josef Uphoff bleibt Vorsitzender der Verbandsversammlung.

Der Verband sei finanziell solide aufgestellt, berichtete Uphoff von der Versammlung. Der Preis, zu dem die beteiligten Kommunen das Wasser beziehen, wurde auf 72 Cent je Kubikmeter festgelegt, ein Cent mehr, als bislang gebraucht wurde. Das Förderrecht des Wasserwerks Rippelbaum von 2,2 Millionen Kubikmetern Wasser pro Jahr werde ausgeschöpft. Die Wasserversorgung Beckum garantiert die Lieferung von bis zu 1,2 Millionen Kubikmetern Wasser, sodass die Versorgung insgesamt gewährleistet sei.

Dennoch stand das Thema Trockenheit auf der Tagesordnung der Versammlung. Die Pegelstände zeigten keine eindeutige Tendenz, allerdings gebe es seit zehn Jahren ein winterliches Niederschlagsdefizit von mehr als zehn Prozent, heißt es in der Vorlage. Dieses Defizit zeige bislang aber noch keine Auswirkung auf die Neubildung oder ein permanentes Wachsen der Auswirkungsbereiche. Andererseits, so merkte Bürgermeister Uphoff auf Anfrage an, zeige auch die Forderung, Wasser einzusparen, bislang offenbar wenig Auswirkung.

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