Turnhalle wird Schritt für Schritt zum Dorfgemeinschaftshaus
Noch ziemlich gut im Zeitplan

Füchtorf -

Aus der alten Turnhalle wird ein Dorfgemeinschaftshaus. Davon profitieren unter anderem die Grundschule und die Vereine.

Montag, 18.01.2021, 06:40 Uhr
Nach der Entkernung folgte die Fassade: Die Abrissmaßnahmen in und an der alten Füchtorfer Turnhalle laufen derzeit auf Hochtouren.
Nach der Entkernung folgte die Fassade: Die Abrissmaßnahmen in und an der alten Füchtorfer Turnhalle laufen derzeit auf Hochtouren. Foto: Christopher Irmler

Die Abrissarbeiten rund um die alte Turnhalle sind nun auch von außen sichtbar. Nachdem von der nördlichen Fassade nur noch Stahlträger und Mauerreste geblieben sind, folgte nun die Ostseite. Gänzlich wird die einstige Sportstätte jedoch nicht weichen. Rund 1,3 Millionen Euro werden die im Herbst des vergangenen Jahres gestarteten Baumaßnahmen kosten, an deren Ende ein Dorfgemeinschaftshaus stehen soll (die WN berichteten). Primär wird die benachbarte Grundschule von den neuen Räumlichkeiten – unter anderem für die Bis-Mittag-Betreuung – profitieren. Aber auch der SC Füchtorf und weitere Vereine sollen die neuen Räume nutzen. Dank mobiler Wände sollen Aufführungen der Laienspielschar bis hin zu Proben der Musikvereine ermöglicht werden.

Für Bürgermeister Josef Uphoff eine positive Entwicklung. „Die alte Turnhalle ‚vergammelt‘ nicht, sondern wird sinnvoll genutzt. In Verbindung mit der neuen Sporthalle ist das ein echter Quantensprung für Füchtorf. Wir werden hier ein tolles Angebot haben, dass sportlich und schulisch genutzt werden kann. Das ist eine Superlösung“, ist Uphoff von der entstehenden Infrastruktur überzeugt. Ursprünglich war eine Fertigstellung bis zu den Herbstferien geplant, eine Verzögerung bis Ende des Jahres sei auch noch „okay“, wie Uphoff betont. Die Corona-Pandemie habe die Arbeiten jedenfalls „nicht nennenswert beeinflusst“.

Eine neue Entwicklung zeichnet sich derweil im Falle des benachbarten Sportlerheims ab. Statt des ursprünglichen Plans, die SC-Verwaltung im neuen Dorfgemeinschaftshaus unterzubringen und das sanierungsbedürftige Sportlerheim gänzlich aufzugeben und abzureißen, schwebt den SC-Verantwortlichen nun lediglich ein Teilabriss vor. Ein Teil könne modernisiert und dauerhaft weiter genutzt werden, berichtete Uphoff von entsprechend vorgetragenen Wünschen der Sportler. Ein nötiges Konzept zur Nachnutzung werde derzeit vom SC-Vorstand diskutiert und erarbeitet. In der Folge wären dann Rat und Verwaltung gefragt.

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