KCK trotzt Corona: Digitale PriPro
„Irgendwas geht immer“

Sassenberg -

Corona hin, Corona her - was wäre die fünfte Jahreszeit ohne jecke Narren und eine Prinzenproklamation? Das dachten sich auch die Aktiven des KCK und drehten kurzerhand ein PriPro-Video.

Sonntag, 24.01.2021, 12:26 Uhr aktualisiert: 25.01.2021, 14:12 Uhr
Vom heimischen Sofa aus begrüßt KCK-Präsident Ulrich Krewerth die Narren. Es ist Teil der gut zwölfminütigen Online-Version der „PriPro 2021“
Vom heimischen Sofa aus begrüßt KCK-Präsident Ulrich Krewerth die Narren. Es ist Teil der gut zwölfminütigen Online-Version der „PriPro 2021“ Foto: Christopher Irmler

Normalerweise fiebern die Jecken des KCK diesem einen Abend entgegen. Bis zuletzt bleibt es ein gutgehütetes Geheimnis, um wen es sich bei der neuen närrischen Tollität handelt. Unter großem Jubel zieht das Regentenpaar in die Herxfeldhalle ein, nachdem sich das „alte“ Paar nochmals gebührend mit eigenem Elferrat verabschieden konnte.

Doch normal ist in diesen Corona-Zeiten eben nichts. Die Frage, wer die Nachfolge von Prinz Lui I. „Von Gesang und Fanfarenklang“ und seiner Prinzessin Babsy I., in dieser Session antreten würde, stellt sich angesichts der aktuellen Gegebenheiten nicht. Das Prinzenpaar geht in eine zweite Runde – wenn auch unter ganz anderen Bedingungen.

Corona hin, Corona her - was wäre die fünfte Jahreszeit ohne jecke Narren und eine Prinzenproklamation? Das dachten sich auch die Aktiven des KCK und drehten kurzerhand ein PriPro-Video.

Am Samstagabend, zur närrischen Uhrzeit um 19.33 Uhr, war das gut zwölfminütige Werk dann online abrufbar. KCK-Schatzmeister Martin Hülsmann begrüßte den Zuschauer als brüllender Löwen der weltberühmten US-Filmgesellschaft Metro-Goldwyn-Mayer, ehe Präsident Ulrich Krewerth das Wort ergriff.

Dies allerdings corona-konform im karnevalistisch geschmückten Homeoffice – aber eben ohne großes Publikum.

Es folgte eine Prinzenproklamation im Schnelldurchlauf: Nach dem Auftritt von Tanzmariechen Anja Feidieker begrüßte Sitzungspräsidentin Anja Wiens ihr Publikum, im heimischen Garten hatte Bauer Andi seinen Auftritt.

Einblicke in eine Ausschusssitzung gewährten dann Susi Wittkamp, Lena Heseker und Präsident Krewerth. Auch hier waren die Folgen der Corona-Pandemie sichtbar – wie der Blick auf Krewerths üppiges Haupthaar deutlich machte. Immer wieder wurden die Nebenerscheinungen von Homeoffice und Videoschalten deutlich.

Hoffnung machte Hofsänger „Stocki“ mit dem neuen Sessionslied „Irgendwas geht immer“, denn schließlich, so stellte der Hofsänger fest, „ist es doch unsere Zeit!“.

Passend zur fröhlichen Musik schunkelten die Freunde des Karnevals – nur eben nicht gemeinsam in der Narrhalla, sondern daheim auf dem Sofa mit der Familie oder gemäß der Vorgaben höchstens zu zweit. Eine gewisse Karnevalsstimmung kam so schon am heimischen Bildschirm auf.

Vor der Herxfeldhalle wartete derweil die neue Tollität – allerdings noch gut verhüllt. Schließlich konnten und wollten die Aktiven die sprichwörtliche Katze – sprich Tollität – noch nicht aus dem Sack lassen. Sie muss sich nun wohl bis zur nächsten Session gedulden.

Dann allerdings möchten nicht nur die KCK-Aktiven die virtuelle Feier gegen den „echten“ Saalkarneval eintauschen.

So ganz können und wollen sie auch in diesem Jahr nicht auf die fünfte Jahreszeit verzichten. So startet der KCK die Aktion „Karneval in Tüten“.

Das „Prinzenpaar 2.0“ Lui I. und Babsy I. bringt die 150 Überraschungstüten kontaktfrei nach Hause. Bis zum 4. Februar können die Tüten unter www.3xHelau.de von Volljährigen zum Preis von 9,99 Euro bestellt werden. Die Auslieferung erfolgt am 6. Februar zwischen 13 und 15 Uhr.

Der gesamte Erlös soll gespendet werden.

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