Stadtjubiläum Sassenberg 2021
Rat ebnet vorsichtig weiteren Weg

Sassenberg -

Eigentlich sollte in diesem Jahr groß gefeiert werden, denn Sassenberg wird 900 Jahre alt. Aufgrund der Corona-Pandemie müssen allerdings Abstriche gemacht werden, doch so ganz soll auf das Jubiläum nicht verzichtet werden.

Donnerstag, 04.02.2021, 08:08 Uhr aktualisiert: 04.02.2021, 14:32 Uhr
Die Fassade der Gebrasa-Gebäude steht für die „Lichtspiele“ im Blickpunkt der Jubiläumsvorbereitungen.
Die Fassade der Gebrasa-Gebäude steht für die „Lichtspiele“ im Blickpunkt der Jubiläumsvorbereitungen. Foto: Ulrike von Brevern

Ein wenig Feiern sollte im Jahr des 900-jährigen Stadtjubiläums möglich sein. In dieser Auffassung war sich der Rat bei seiner Sitzung in der Kleinen Herxfeldhalle einig und gab die Planung für einige Veranstaltungen in der zweiten Jahreshälfte frei, bei denen sich der Zugang je nach Pandemie-Auflagen leicht begrenzen ließe. So sollen Aquaparks mit Musikprogramm auf dem Feldmarksee möglich sein. Die Vorbereitungen für ein Open-Air- Konzert des Luftwaffenmusikkorps im Brook am 30. Juni können ebenso fortgeführt werden, wie für Konzerte in den beiden katholischen Pfarrkirchen im Oktober und November. Für die Adventszeit stehen „Lichtwelten“ etwa mit Filme und Lichtspielen auf der Gebäudefront der Firma Gebrasa auf dem Plan. Ideen wie ein Festwochenende im Brook oder ein Kulturwochenende im Drostengarten standen dagegen nicht zur Entscheidung an.

„So ein Jubiläum kann dazu beitragen, dass man sich in Sassenberg der Normalität ein Stück weit näher fühlt“, argumentierte Johannes Philipper (FDP). Sandra Brinkmann (CDU), selbst im zuständigen Arbeitskreis Jubiläum aktiv, betonte, in der Planung stecke bereits viel Herzblut. Wenn die Pandemielage es zulasse, werde gerne auch mit mehr Bürgern gefeiert. Aber darüber sei derzeit leider nicht nicht zu entscheiden. Im Haushaltsplanentwurf wurden 50 000 Euro für das Jubiläum berücksichtigt. Alle ursprünglich geplanten Aktivitäten summierten sich laut der vorgelegten Kostenschätzung auf 120 000 Euro.

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