Baumpflege- und Waldarbeiten
Spürbare Aufforstung

Sassenberg -

Dem verstärkten Baumsterben will die Stadt Sassenberg mit einer breit angelegten Aufforstungsaktion entgegen wirken – und so das Klima schützen.

Mittwoch, 10.02.2021, 11:18 Uhr aktualisiert: 10.02.2021, 15:30 Uhr
Bauamtsleiter Thomas Middendorf (l.) und Bürgermeister Josef Uphoff freuen sich über die Neuanpflanzungen an der Birkenallee.
Bauamtsleiter Thomas Middendorf (l.) und Bürgermeister Josef Uphoff freuen sich über die Neuanpflanzungen an der Birkenallee. Foto: Stadt Sassenberg

„Jeder einzelne Baum leistet einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz und zum Allgemeinwohl in den Städten. Bedauerlicherweise leiden die Bäume aber auch in Sassenberg unter den Folgen der letzten sehr trockenen Jahre. Neben dem Fehlen des notwendigen Regens führte die Hitze der letzten Sommer darüber hinaus zu einer überdurchschnittlich starken Verbreitung des Borkenkäfers“, erläutert Bürgermeister Josef Uphoff .

„Der Bauhof sowie das Ordnungsamt finden bei ihren routinemäßigen Kontrollen des städtischen Baumbestandes zuletzt leider immer häufiger Bäume vor, die entweder bereits abgestorben oder aber nicht mehr zu retten sind“, unterstreicht Bauamtsleiter Thomas Middendorf. So müssen allein in den Bereichen Feldmarksee und Brook in diesem Winter mehr als 50 Bäume gefällt werden. Und auch bei den Straßenbäumen, die es aufgrund des oftmals verdichteten und befestigten Bodens drumherum ohnehin schwerer haben als frei stehende Bäume, müssen einzelne Bäume entfernt werden.

Neben diesen schlechten Nachrichten gibt es allerdings auch gute: die Stadt Sassenberg wird am Feldmarksee und im Brook mehrere Hundert Baumsetzlinge einpflanzen, sodass die Bürger dort schon in absehbarer Zeit eine spürbare Aufforstung wahrnehmen werden. Und auch in der Birkenallee werden gut ein Dutzend neue Birken angepflanzt, sodass die jüngsten Verluste dort zumindest zahlenmäßig mehr als ausgeglichen werden. Bei all diesen Maßnahmen steht die Stadt Sassenberg in enger Kooperation mit der unteren Natur-schutzbehörde des Kreises Warendorf.

Ein besonderes Augenmerk bei den auch in den Folgejahren notwendigen Nachpflanzungen wird zunehmend auf die Auswahl der „richtigen“ Baumarten liegen. Wo Nadelbäume wie die Fichte zukünftig vermutlich mehr und mehr verschwinden werden, werden die heimischen Laubbäume wie Eiche, Buche und Birke sicherlich auch weiterhin das Ortsbild bereichern. Hinzu kommen werden jedoch auch neue klimaangepasste Baumarten wie zum Beispiel Robinien oder Douglasien, erläutert Uphoff.

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