Betreten der Eisfläche immer auf eigene Gefahr
Tonnenweise Schnee wird am Feldmarksee gelagert

Sassenberg -

Die weiße Pracht hat nicht nur ihre schönen Seiten: An vielen Stellen stören die Schneemassen und müssen mit großem Aufwand abgefahren werden – etwa zum Feldmarksee.

Donnerstag, 11.02.2021, 05:20 Uhr aktualisiert: 11.02.2021, 15:12 Uhr
Am Feldmarksee und im Brook wurden Lagerplätze für die tonnenschweren Schneemassen geschaffen.
Am Feldmarksee und im Brook wurden Lagerplätze für die tonnenschweren Schneemassen geschaffen.

Mit vereinten Kräften rücken die „Räumkommandos“ der Stadt Sassenberg nahezu rund um die Uhr aus, um die Schneemassen raus aus der Innenstadt zu bekommen. Dabei sind Auflieger und Anhänger in unterschiedlichsten Größen und Ausführungen unterwegs.

Doch wohin mit der tonnenschweren weißen Ladung? Hauptzwischenlager wurden auf dem Parkplatz am Feldmarksee und auf dem Schützenplatz im Brook angelegt. Die Plätze seien mit schwerem Gerät am besten befahrbar.

Der Schnee wird zum Feldmarksee transportiert.

Der Schnee wird zum Feldmarksee transportiert. Foto: Marion Bulla

„Betreten verboten“ heißt es wegen der schweren Schneemassen für die kleine und die große Herxfeldhalle sowie die Füchtorfer Sporthalle. Darin wird zwar zurzeit weder trainiert noch unterrichtet. Aber das Betretungsverbot beinhaltet auch einen Appell zusätzliche Vorsicht im Umfeld in Bezug auf mögliche Dachlawinen oder abbrechende Eiszapfen walten zu lassen. Außerdem mussten die für kommende Woche geplanten Ausschüsse „umquartiert“ werden. Der Sozial-, Jugend-, Kultur und Sportausschuss sowie der Infrastrukturausschuss tagen am Dienstag und Donnerstag daher in der Turnhalle der Johannesschule, denn die verfügt über ein Satteldach. „Betreten verboten“ heißt es auch für die Eisfläche auf dem Feldmarksee. Für Notfälle wurden vorsorglich etliche Rettungsleitern ausgelegt. Das heiße aber nicht, dass die Stadt den See zum Spazierengehen oder gar Schlittschuhlaufen freigegeben habe. Das Betreten der Eisfläche geschehe jederzeit auf eigene Gefahr, unterstreicht Bürgermeister Josef Uphoff.

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