Lüftungsanlage für Dorfgemeinschaftshaus
Durchgehend Frischluft

Füchtorf -

Der Umbau der alten Sporthalle in Füchtorf wird um den Einbau einer Lüftungsanlage erweitert. Die Kosten dafür betragen 74 000 Euro, sind aber in den Gesamtkosten von rund 2,1 Millionen Euro bereits enthalten.

Mittwoch, 17.02.2021, 10:36 Uhr aktualisiert: 17.02.2021, 10:40 Uhr
Zwei Außenmauern der alten Sporthalle sind inzwischen gefallen. Corona kam früh genug, um bei den weiteren Umbauten auch eine Lüftungsanlage einzuplanen.
Zwei Außenmauern der alten Sporthalle sind inzwischen gefallen. Corona kam früh genug, um bei den weiteren Umbauten auch eine Lüftungsanlage einzuplanen. Foto: Ulrike von Brevern

Rund 74 000 Euro wird die Lüftungsanlage kosten, die jetzt neu in die Umbaupläne für die alte Sporthalle aufgenommen ist. Das berichtete Bauamtsleiter Thomas Middendorf bei der Vorstellung der Planung am Montag dem Ortsausschuss Füchtorf. Kämmerer Guido Holtkämper hatte auf Nachfrage schon bei der Vorstellung der Haushaltsplandaten festgehalten, dass diese Kosten in den insgesamt rund 2,1 Millionen Euro enthalten sind, die im Haushalt für den Umbau und die Gestaltung der Außenflächen des Multifunktionsgebäudes ansetzt sind.

Das Lüftungsgerät wird auf dem Flachdach des geplanten Anbaus an der Rückseite der Halle platziert, berichtete Torsten Schnalke vom zuständigen Planungsbüro. Schnal_co_tec aus Bad Laer. Das Lüftungsnetz in der Decke wird durchgehend aktiv mit Frischluft durchströmt, so dass ein permanenter Austausch der Raumluft gewährleistet ist. „Vor Corona hätte man uns bei einer solchen Planung für verrückt erklärt“, gab Middendorf zu. Heute wisse man, dass Fensteröffnen alleine nicht mehr ausreiche, um die Aerosolbelastung der Raumluft zu senken. Als Klimagerät zur Kühlung ist die Anlage nicht ausgelegt, dafür müsste noch weiter aufgerüstet werden, erläuterte Schnalke.

Der Ortsausschuss hatte in Bezug auf die Haushaltspositionen, die explizit Füchtorf betreffen, keine Bedenken. Zu Beginn der Sitzung hatte Bürgermeister Josef Uphoff seinen Bericht dafür genutzt, in Sachen Corona den Bürgern ausdrücklich zu danken. Nachdem Sassenberg zum Jahreswechsel plötzlich zur Stadt mit der höchsten Inzidenz im Kreis geworden war, zeige sich in den ersten sechs Wochen des laufenden Jahres nun eine deutlich positive Tendenz. „Ich hoffe, dass die Disziplin weiter zu halten ist“, setzte Uphoff hinzu.

 

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