Planungsbüro konkretisiert Freibadpläne
Luftig, leicht und sommerlich

Sassenberg -

Der Umkleidetrakt im Sassenberger Freibad muss saniert werden. Drei Entwürfe liegen auf dem Tisch. Der Infrastrukturausschuss beschäftigte sich in seiner jüngsten Sitzung mit dem Entwurf des Ostbeverner Planungsbüros Göttker & Schöfbeck. Die Entscheidung wurde aber auf März vertagt.

Sonntag, 21.02.2021, 13:13 Uhr aktualisiert: 21.02.2021, 14:04 Uhr
Umkleidetrakt und Kassenbereich aus zwei verschiedenen Blickwinkeln. Angedeutet ist der geplante getrennte Sanitäts- und Schwimmmeisterbereich direkt am Becken.
Umkleidetrakt und Kassenbereich aus zwei verschiedenen Blickwinkeln. Angedeutet ist der geplante getrennte Sanitäts- und Schwimmmeisterbereich direkt am Becken. Foto: Markus Schöfbeck

Die Planung für die Sanierung des Umkleidetrakts am Freibad ist an einem entscheidenden Punkt angekommen. Einer von drei Entwürfen, die seit September auf dem Tisch liegen, muss ausgewählt und weiterverfolgt werden. Am Donnerstag ließ sich der Infrastrukturausschuss, der für die Entscheidung zuständig ist, die Pläne des Ostbeverner Planungsbüros Göttker & Schöfbeck in einer konkretisierten Fassung noch einmal erläutern. Die Entscheidung wurde jedoch auf März vertagt.

Die Pläne der Ostbeverner sehen – wie berichtet – vor, das alte Gebäudes weitgehend durch Neubauten zu ersetzen. Dabei bliebe das Technikgebäude jedoch erhalten. Der Eingangsbereich wird an gleicher Stelle neu gestaltet.

Das Konzept unterscheidet klar zwischen Kalt- und Warmbauten. Der Personaltrakt neben dem Technikgebäude solle gedämmt und heizbar sein. Für den Umkleidetrakt hingegen ist keine Heizmöglichkeit vorgesehen.

Umkleideräume und Spintanlagen werden in jeweils eigenen Kuben untergebracht. Flachgeneigte Pultdächer, die die Gebäudeteile überspannen, sorgten für eine „leichte, sommerliche Optik“, so Architekt Markus Schöfbeck, der die Pläne vorstellte. Der Eingangsbereich würde offen gestaltet und mit einem etwas erhöhten Pultdach versehen. Lichtbänder, die oberhalb der Blickhöhe eingezogen sind, versorgen die Umkleidekabinen mit natürlichem Licht. Die Fassadenstruktur soll durch Holzlamellen geprägt sein, nach Schöfbecks Vorstellung am liebsten farblich gestaltet, um dem Gebäude noch mehr Rhythmik zu verleihen.

„Für mich ist das Konzept sehr stimmig“, lobte CDU-Sprecher Helmut Peitz, „Der warme und kalte Bereich macht sehr viel Sinn.“

Doch Abriss und Neubau hat auch seinen Preis. Die Alternative der Sanierung im Bestand ist noch nicht völlig vom Tisch.

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