Blühstreifen sollen angelegt werden
Viel mehr bunte Blüten

Sassenberg/Füchtorf -

Mit noch mehr Blühstreifen will die Stadt Sassenberg anlegen und damit Insekten und Wildtieren bei der Nahrungssuche helfen.

Sonntag, 14.03.2021, 10:13 Uhr aktualisiert: 14.03.2021, 10:20 Uhr
Die Stadt Sassenberg will mit dem verstärkten Anlegen von Blühstreifen Insekten und Wildtieren helfen.
Die Stadt Sassenberg will mit dem verstärkten Anlegen von Blühstreifen Insekten und Wildtieren helfen. Foto: Michèle Waßmann

Die Stadt Sassenberg hat 2020 auf kommunalen Flächen Blühstreifen angelegt. So sind zum Beispiel über das VITAL.NRW-Projekt „8Plus summt auf“ größere Blühflächen im Kreuzungsbereich B 513/K 18 sowie B 513/Schürenstraße entstanden. Und auch im Außenbereich der neuen Sporthalle in Füchtorf entstand ein größerer Blühstreifen. „Allerdings war das Jahr recht trocken“, erläuterte Bauamtsleiter Thomas Middendorf und hofft für 2021 „auf ein bunteres Jahr“.

An folgenden Stellen könnte es künftig erblühen: Grünstreifen zwischen Uhlenbrink und Lärmschutzwall zur B 475 sowie Freifläche am Straßenende; Waldstadion neben beziehungsweise hinter der Tribüne; Friedhof Düsbergstraße am Weg zum neuen Bolzplatz und auf der Fläche in Füchtorf zwischen dem Dorfgemeinschaftshaus und dem Sportlerheim.

Franz-Josef Linnemann (FWG) bat darum, die Planungen erst einmal im Ortsausschuss Füchtorf vorzustellen und vor allem mit dem SC abzustimmen. Auch Karsten Schuckenberg (FWG) riet zu Rücksprachen vor allem in Bereich von Schulen und Kindergärten. Beeinträchtigungen für Kinder mit Heuschnupfen und auch vermehrt auftretende Insektenstiche seien dort ein Thema. Für nicht so glücklich hält auch Dirk Schöne (CDU) Flächen direkt an Straßen. Fachleute sähen vor allem für Wildtiere Gefahren. Angeregt wurde auch, dass der Umweltkoordinator die bereits bereits bestehenden Flächen katalogisiere und im zweiten Schritt für mehr Effizienz kombiniere.

Die vorgeschlagenen Flächen sollen nun nach Ab- und Rücksprache mit Beteiligten der Verwaltung angelegt werden, war das einstimmige Votum der Politiker im Infrastrukturausschuss. Ziel ist es, das Nahrungsangebot für blütensuchende Insekten zu erhöhen und zudem Deckung und Nahrung für Wildtiere zu bieten.

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