Neben dem Drostengarten sind Arbeiten fast fertig
Stellfläche schick gemacht

Sassenberg -

Die aktuellen Arbeiten im Drostengarten beschränken sich auf die angrenzende neue, öffentliche Stellfläche und das Gelände des Neubaus nebenan. Die Stadt hofft wie berichtet im kommenden Jahr auf Fördermittel für die Neugestaltung des Parks.

Dienstag, 06.04.2021, 06:00 Uhr
Zwischen neuer Stellfläche und Drostengarten soll es später einmal einen harmonischen Übergang geben. Zunächst wird Gras eingesät.
Zwischen neuer Stellfläche und Drostengarten soll es später einmal einen harmonischen Übergang geben. Zunächst wird Gras eingesät. Foto: Ulrike von Brevern

Als wenn der Drostengarten noch schnell zu Ostern schick gemacht werden sollte, waren am Ende vergangener Woche Gärtner unterwegs, pflanzten und säten. Tatsächlich bleibt die zentrale Grünfläche des Ortes aber weiter unangetastet, betonte Bürgermeister Josef Uphoff auf Nachfrage fest. Die Arbeiten beschränkten sich auf die angrenzende neue, öffentliche Stellfläche und das Gelände des Neubaus nebenan. Die Stadt hofft wie berichtet im kommenden Jahr auf Fördermittel für die Neugestaltung des Parks. Bis zu einer Zusage müssen sämtliche Pläne für den Drostengarten ruhen.

Nachdem der Bauzaun rund um den Parkplatz endgültig verschwunden war, bot dieser Bereich allerdings einen ungewohnten Anblick. Das Dickicht im Park ist bereits mit den Baumpflegemaßnahmen im Februar verschwunden, nun trug die mausgraue Pflasterfläche mit angrenzend zerfahrener Erde zu einem ruppigen Aussehen bei. Überhaupt ging es immer wieder um die Stellfläche: Sollten da nicht Elektroladesäulen hin?, fragten Facebook-Nutzer. Wo sind die?

Tatsächlich hat sich Investor Hubert Korte, der den öffentlichen Stellplatz auf dem städtischen Gelände neben seinem Neubau angelegt hat, zu keiner Zeit verpflichtet, dort auch Ladesäulen aufzustellen, hält Uphoff fest. Die Stadt werde jedoch wohl ein oder zwei der Säulen, die in diesem Jahr aus Haushaltsmitteln angeschafft werden sollen, dort platzieren. Die Förderanträge laufen, für die Stromversorgung sei bauseitig gesorgt.

Marielena Tenti und ihre Gärtnerkollegen sorgten unterdessen an den Tagen vor Ostern dafür, dass die langersehnten Bäume auf dem Gelände des Neubaus in den Boden kamen. Eigentlich waren die Pflanzarbeiten schon früher geplant, erläutert Landschaftsarchitekt Robin Morbach, doch auf dem Pflanzenmarkt laufe derzeit manches auch nicht ganz rund. Baumschulsterben einerseits, kombiniert mit pandemiebedingt starker Nachfrage andererseits bedeute Warten. „Alle pflanzen in ihren Gärten mit Hochdruck“, sagt der junge Mann lachend.

Rund um den Neubau werden unter anderem Zierkirschen, Ahorn und Mehlbeere gepflanzt. Sie sollen später zusammen mit der übrigen Bepflanzung auch für einen „harmonischen Übergang“ zum neuen Drostengarten sorgen. Bis es dort losgehen kann, soll frisch eingesätes Gras für Grün sorgen.

Dem lichten Erscheinungsbild des Parks kann Moorbach viel Gutes abgewinnen. Die Struktur des prächtigen Ahorns mit seinen zwei Stämme etwa, komme viel besser zur Geltung, seit das Efeu verschwunden sei. „Er ist wieder Ahorn und nicht nur Träger von Efeu.“

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