Das Schwimmbadteam hofft auf einen baldigen Saisonstart
Verlockendes kühles Nass

Sassenberg -

Es sieht schon so verlockend aus: Im Sassenberger Freibad wird das große Becken für die anstehende Schwimmsaison vorbereitet. Doch noch sind die Wassertemperaturen alles andere als angenehm. Und spannend bleibt außerdem die Entwicklung der Pandemie – derzeit ließe die Coronaschutzverordnung einen Freibadbesuch nicht zu.

Donnerstag, 22.04.2021, 18:30 Uhr
Frauenpower im Freibad (v.l.): Theresa Langehenke, Ute Ruetz und die Auszubildende Nele Jäger sorgen mit Muskelkraft und Hochdruckreiniger für ein blitzblankes Durchschreitebecken.
Frauenpower im Freibad (v.l.): Theresa Langehenke, Ute Ruetz und die Auszubildende Nele Jäger sorgen mit Muskelkraft und Hochdruckreiniger für ein blitzblankes Durchschreitebecken. Foto: Michèle Waßmann

Strahlend blauer Himmel und kristallklares Wasser – das alles umgeben von frühlingshaftem Grün. Schon jetzt verlockt das große Becken im Sassenberger Freibad zum Sprung ins „kühle Nass“. Doch Schwimmmeisterin Heike Höft wehrt beim Ortstermin lachend ab: „Noch sind es nur 12,4 Grad. Das ist dann ohne Neopren schon recht frisch.“

Doch das ist nicht der einzige Grund. Zum einen ist das Bad offiziell noch nicht geöffnet und zum anderen ließe die Coronaschutzverordnung derzeit einen Freibadbesuch auch nicht zu. Auch für Schwimmer heißt es pandemiebedingt abwarten und hoffen.

Für Schwimmer heißt es abwarten.

Wenn es nach Heike Höft geht, steht dem traditionellen Saisoneröffnungstermin am 1. Mai nichts im Wege. Zusammen mit ihrem vierköpfigen Team war sie in den vergangenen Wochen schon sehr fleißig. Es wurde geputzt, geschrubbt und geräumt was das Zeug hält. Ob mit Schrubber oder Hochdruckreiniger, alles lief wie am Schnürchen. Um die Grünanlagen und Wege hat sich Gärtner und „Mann für alles“ Fahmy Deif in bewährter Manier gekümmert.

„Wenn wir wissen, wann wir öffnen dürfen, haben wir in eineinhalb Tagen alles auf den Punkt“, betont Höft. Auch das Hygienekonzept mit den guten Erfahrungen vom Vorjahr steht.

Die Schwimmmeisterin freut sich auch darauf, ihren Gästen in diesem Jahr gleich zwei „Bonbons“ präsentieren zu können. Zum einen werden die Spielgeräte im Kleinkinder-Becken erneuert. Dort kann dann in Dschungel-Atmosphäre geplanscht werden. Für alle, die sich nicht nur im Wasser, sondern auch an Land sportlich betätigen wollen, lautet die frohe Kunde: Es gibt eine komplett neue Beachvolleyballanlage. Was noch fehlt, sind Kassierer. Die Stellenausschreibung mit Ansprechpartnern steht auf der Startseite der Homepage der Stadt Sassenberg.

Noch nicht fest steht auch, wann das Strandbad am Feldmarksee geöffnet werden darf. „Wenn wir hier ein ,Go‘ bekommen, sind wir in drei Tagen startklar“, verspricht Heike Höft allen bade- und sonnenhungrigen Gästen.

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