Feuerwehreinsatz in Sassenberg
Häckselgut in Holzhandel gerät in Brand

Sassenberg -

Nach ersten Ermittlungen der Kriminalpolizei geriet am Sonntagmorgen eine im Außenbereich des Holzhandels Ellebracht stehende Holzfasermaschine in Brand. Die alarmierte Feuerwehr hatte das Feuer schnell unter Kontrolle. Es entstand Sachschaden an der Maschine und einer angrenzenden Lagerhalle. Die Schadenssumme steht derzeit nicht fest. Die Brandursache ist noch unklar.

Sonntag, 02.05.2021, 12:50 Uhr aktualisiert: 02.05.2021, 13:30 Uhr
Mit Hilfe der Drehleiter aus Warendorf wurde die Förderschnecke nach möglicherweise verbliebenen Glutnestern untersucht
Mit Hilfe der Drehleiter aus Warendorf wurde die Förderschnecke nach möglicherweise verbliebenen Glutnestern untersucht Foto: Ulrike von Brevern

Um 7.43 Uhr am Sonntagmorgen ging die Meldung bei der Feuerwehr in Sassenberg ein: Beim Holzhandel Ellebracht am Daimlerring in Sassenberg stand Rauch über dem Dach einer offenen Werkhalle. Häckselgut in zwei Bunkern war in Brand geraten. Der Löschzug Sassenberg rückte unter der Einsatzleitung von Patrick Hillebrand mit 40 Feuerwehrleuten aus. Für die Suche nach verbliebenen Glutnestern orderte die Feuerwehr später die Drehleiter aus Warendorf nach.

Die Firma Marcellus Ellebracht aus Greffen betreibt am Daimlerring einen Lagerplatz für die Holzverwertung. Palettenweise steht Rindenmulch zur Abfuhr auf dem Betriebshof bereit. Dass hier Dampfwolken über dem Betriebsgelände stehen ist nicht ungewöhnlich.

Ein Passant hatte den Eigentümer nach eigenen Angaben am frühen Sonntagmorgen telefonisch auf Rauchentwicklung aufmerksam gemacht. Der rief die Feuerwehr, als er feststellte, dass es in diesem Fall tatsächlich brannte. Mit seinem alten Feuerwehrlöschfahrzeug, das normalerweise zum Einsatz kommt, um die Fahrwege auf dem Betriebsgelände sauber zu halten und die Staubentwicklung zu unterdrücken, konnte er gleich selbst aktiv werden.

Brandursache unklar  

Der Löschangriff der Feuerwehr musste von zwei Seiten erfolgen, erläuterte Wehrleiter Matthias Freese. Einer der betroffenen Bunker befand sich innerhalb der Halle, einer an der Rückseite. So mussten zwei Wasserversorgungen gelegt werden.

Vom Brand ebenfalls betroffen war eine Förderschnecke, die das Häckselgut mehrere Meter oberhalb des Erdbodens durch die Wand in die Halle befördert.

Mit Hilfe des schweren Gerätes vor Ort wurde das Häckselgut schließlich aus den Bunkern entfernt und zum endgültigen Ablöschen auseinander gezogen. Mit Hilfe der Drehleiter wurde die Förderschnecke nach möglicherweise verbliebenen Glutnestern untersucht.

Nach ersten Ermittlungen der Kriminalpolizei geriet eine im Außenbereich stehende Holzfasermaschine in Brand. Die alarmierten Rettungskräfte hatten das Feuer schnell unter Kontrolle. Es entstand Sachschaden an der Maschine und einer angrenzenden Lagerhalle. Die Schadenssumme steht derzeit nicht fest. Die Brandursache ist ebenfalls noch unklar. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei dauern an.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/7945943?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F106%2F130%2F
Nachrichten-Ticker