Sendenhorst
Verjüngung des Chores anstreben

Sonntag, 06.01.2008, 15:01 Uhr

-gen- Sendenhorst . Gleich am Anfang eines jeden neuen Jahres lädt der Kolpingchor Sendenhorst Mitglieder und Gäste zu seiner Generalversammlung ein. Die Versammlung fand am Freitagabend im Vereinslokal, der Gaststätte Peiler, statt.

Vorsitzender Egbert Heimeier begrüßte neben den 29 aktiven Sängern auch Pfarrer Antony Kottackal von der Pfarrgemeinde, Rudolf Schomacher vom Vorstandsteam der Kolpingsfamilie sowie Margot Meyer, Vereinsvorständlerin „außer Dienst“, als Gäste. Die Versammlung, in der eingangs der jüngst verstorbenen Chormitglieder August Peters und Timmi Poppenborg gedacht wurde, setzte sich später mit den anstehenden Rechenschaftsberichten fort.

Den Anfang der Berichterstattung machte Schriftführer Aloys Sander. Seine Aufzeichnungen enthielten alle wichtigen Vereinsnachrichten und Ereignisse aus dem Chorleben. Besondere Erwähnung fanden hier die vier „Neuzugänge“: Norbert Funke, Egbert Möllers, Ewald Mühlenhöver und Hubert Descher. Sänger, die den Chor stimmlich verstärken, ihm aber ebenso zur „ Verjüngung “ verhelfen.

Auch im Bericht des Dirigenten war sie ein Thema, die „Verjüngung des Chores“: „Nun gilt es, mit möglichst noch weiteren jungen Sängern die Altersstruktur vorsichtig zu ändern, den Chor neu zu beleben“, wünschte sich der langjährige Leiter, Heinz Braunsmann. Angedacht sei überdies wieder ein Konzert für den Herbst 2008 (eventuell auch zur Weihnachtszeit) in Kooperation mit anderen Chören, Instrumental-Gruppen, Musikkapellen. Motivierend für ein solches Vorhaben sei die sehr gute Beteiligung bei den wöchentlichen Singe-Abenden des vergangenen Jahres. „Sie lag bei den insgesamt 38 Chor-Proben in 2007 immerhin bei fast 80 Prozent. Da können wir uns schon auf die Schulter klopfen“, so Chorleiter Braunsmann.

Anlass zur Zufriedenheit gab ebenfalls der Bericht des Kassierers, vorgetragen von Willi Wößmann . Seine Aufzeichnungen enthielten Einnahmen und Ausgaben, bescheidene Erträge aus dem „Klavier“, der bekannten Spardose des Chores, Zuschüsse der Stadt sowie auch Geld-Zuwendungen durch Freunde und Förderer. Nach vorheriger Kassenprüfung durch Bernhard Steiling und Fritz Falinski wurde die beantragte „Entlastung“ erteilt.

Was den Punkt „Wahlen“ betraf, so hatte man sich hier schnell entschieden. Die Versammlung wünschte „Wiederwahl“ für Werner Renneke (zweiter Vorsitzender), Willi Wößmann (Kassierer) und Beisitzer Norbert Schröder.

Anerkennung für Einsatz und Engagement des Kolpingchores äußerten danach die Gäste des Abends in ihren Grußworten. Überrascht und erfreut „über so viele, schöne Chöre in der Gemeinde“ zeigte sich Pfarrer Antony Kottackal. Im übrigen verwies der Geistliche auf eine für den kommenden Herbst vorgesehene (Flug-)Reise nach Indien. Näheres dazu, so der Geistliche, sei bei einer Info-Veranstaltung am 29. Januar im Alten Pastorat zu erfahren.

Rudolf Schomacher unterstrich in seinem Grußwort die gute Zusammenarbeit von Kolpingchor und Kolpingfamilie, nannte namentlich die „Altkleider-Sammlung“ und lud hier bereits zur diesjährigen Generalversammlung der Kolpingfamilie ein, die am 19. Januar ebenfalls bei „Peiler“stattfindet. Sein „Treu Kolping“ war dann eine gelungene Überleitung zum nächsten Punkt der Tagesordnung, der Jubilarehrung.

Sie galt Heinz Jaspert für „40-jährige Vereinstreue und Mitgliedschaft im Kolpingchor Sendenhorst“. Dem „Algedienten“ galten die Glückwünsche aller Anwesenden, insbesondere die des Ehrenvorsitzenden Heinz Brechtenkamp, der viel Lob für den Jubilar bereit hielt: „In deinem Amt als Notenwart zeigst du stets viel Geduld mit uns Sängern und bist seit vielen Jahren beliebtes Mitglied unserer Chor-Familie.“

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