Sendenhorst
Traditioneller Handwerker- und Bauernmarkt im neuen Gewand

Mittwoch, 27.02.2008, 08:02 Uhr

Albersloh . Neues Gewand , neue Leute, neue Medien: Die Interessengemeinschaft der Albersloher Kaufleute ist in Bewegung. Am Montagabend diskutierte sie mit 20 Händlern und Handwerkern in der Gaststätte Geschermann. Hauptpunkt: Die Vorbereitung des Handwerker- und Bauernmarktes am 7. September.

Sollen einige Aussteller in einem Zelt oder in einzelnen kleinen Zelten Schutz vor Wind und Regen finden können? Die Regengüsse beim letzten Markt hätten bei mehreren Ausstellern Schäden angerichtet, erinnerte Walter Kofoth. Allerdings stelle sich neben den Platz- und Kostenfragen auch eine grundsätzliche: Beschädigen Zelte den Charakter des Handwerker- und Bauernmarktes, der eben ganz im Freien stattfindet? Die Möglichkeiten und Kosten sollen nun ergründet werden, so Claudia Mersmann . Allerdings: Die Standgebühren sollen im Rahmen der vergangenen Jahre bleiben, sagte Karl Witte .

Wer interessante Marktbeschicker kennt, möge die Adresse an sie weiterleiten, bat Claudia Mersmann. Auch Helfer werden noch gesucht. Am Montagabend war deren Zahl noch überschaubar.

Die Werbung will die IG verstärkt mit eigenen Mitteln bestreiten und durch eine einmalige Investition dauerhaft günstiger fahren: Ludger Sandknop stellte den mit einigen Vertretern der IG besprochenen und auch vom Heimatverein zugestimmten Plakatentwurf für den Markt vor. Der steht in der Linie des vom nun in der IG aufgegangenen Arbeitskreises Albersloh bekannten Logos. Die Grundzüge sind schon von den seit 2007 im Ortsbild aufgetauchten Plakaten her bekannt: Grünes „a“ und blaue Tilde, die Werse symbolisierend. Das zieht sich nun von Briefpapier und Briefumschlägen über Aufkleber und Los-Zettel bis hin zum Plakat durch. Ente und Amboss, Mistgabel und Hufeisen laden darauf zum Besuch ein. Die Teilnehmer der Veranstaltung begrüßten die gesamte Maßnahme.

Das Design wird auch den Internetauftritt prägen, der in drei bis vier Wochen fertig sein soll. Dort sollen sich die Mitglieder mit einer „Visitenkarte“ präsentieren können. Eine formale Änderung ist ebenfalls in der Diskussion: Aus Haftungsgründen könnte eine Vereinsgründung vorteilhaft sein. Unter den 20 Gästen waren auch neue Gesichter: Annette Neuhaus, die im „Lädchen“ mitarbeitet. Ganz spontan schaute Olaf Böckmann von „Die Karre“ herein.

Die IG will auch zur Dorfverschönerung beitragen. Für die neuen Bänke an der Kirche hat sie einen Beitrag geleistet, erklärte Claudia Mersmann. Und für die Wiemhove ist eine andersartige Beleuchtung geplant: Die Laterne soll weg, drei Bäume sollen stattdessen von unten angestrahlt werden. Aber „die Schmuse-Ecke wird es bestimmt noch irgendwo geben“, so Andrea Lütteke-Dalinghaus.

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