Sendenhorst
Jugendtreffpunkt: "Großer Respekt vor dieser Leistung"

Freitag, 20.06.2008, 20:06 Uhr

<3>Sendenhorst. Helmut Kalthoff, dessen Stiftung die Grundgerüste für die Street-Soccer-Felder auf Vermittlung der WN spendiert hatte, legte ein Geständnis ab. Er habe, wenn er in der Gegend unterwegs war, gelegentlich am Gelände vorbeigeschaut, um sich über den Verlauf der Arbeiten zu informieren. Und er muss wohl zufrieden gewesen sein. „Ich habe ganz großen Respekt vor dieser Leistung hier. Das sollte eine Menge Nachahmer finden“, erklärte er am Freitagabend. Und damit es auf „seinen“ Street-Soccer-Feldern auch gleich losgehen konnte, hatte auch noch einen Ball mitgebracht.

<1>Noch ist der Jugendtreffpunkt nicht fertig. Der Unterstand für die Jugendlichen befindet sich noch im Rohbau. Aber an 80 Bautagen hatten die Jugendlichen und ihre erwachsenen Helfer bereits 700 Tonnen Material auf dem Gelände am Sport- und Freizeitzentrum verarbeitet. Seit gestern kann in den „Fußball-Käfigen“ passend zu den Ferien auch gekickt werden.

Und das wurde gleich reichlich genutzt – sowohl von SG-lern als auch von den Jugendlichen, die dieses Projekt im Rahmen der aufsuchenden Jugendarbeit angegangen sind. „Wir als Fußballer hoffen auf eine gute Partnerschaft“, brachte Jürgen Gerdes von der SG deshalb auch gegenüber dem Vorsitzenden des Jugendwerks, Marcel Opperbeck , zum Ausdruck. Als „Gastgeschenk“ hatte der Fußballer einen Fußball und einen Basketball mitgebracht – der Korb ist ebenfalls bereits installiert.

<2>Marcel Opperbeck dankte den zahlreichen Sponsoren, Helfern und Unterstützern, die das Vorhaben vor 13 Monaten mit viel Engagement angegangen waren. Er dankte Gerd Olde und Rudi Bartmann, die die Bauarbeiten intensiv begleitet und ständig mit angepackt hatten.

„Eine Wahnsinnsarbeit“ liege hinter den Beteiligten, machte auch Bürgermeister Berthold Streffing deutlich. Er betonte ausdrücklich die Gemeinschaftsarbeit der SG und der aufsuchenden Jugendarbeit, die zu dem geführt habe, was nun bereits genutzt werden könne. „In den nächsten Monaten wird es ganz fertig“, war Streffing zuversichtlich.

Gerd Olde dankte „im Namen der Jugendlichen“ für die „tolle Unterstützung“. Namentlich nannte er die Helfer Theo Puke, Lothar John, Martin Rauhut, Rudolf Bartmann, Alfons Richter, Olaf Kröger, Thomas Laumann, Hans Zumdick – der auch gestern wieder am Grill stand –, Thomas Erdmann, Franz Pagenkemper, Horst Roschkosch, Hubert Schulze Tergeist, Bernhard Borgmann-Brüser und Martina Lackmann. Besonderen Respekt zollte Olde auch Franz-Josef Reuscher und Marianne Lackmann vom SG-Vorstand, die das „Schiff Treffpunkt“ unbeirrt durch manch stürmische See gesteuert hatten. „Vielen Dank für eure Standfestigkeit“, sagte Olde.

Und dann wurde endlich gekickt, gegessen und ein bisschen gefeiert.

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