Sendenhorst
"Unzutreffende und aggressive Vorwürfe"

Mittwoch, 10.09.2008, 05:09 Uhr

Sendenhorst / Albersloh . In der Diskussion um die Streichung der Stelle des Ersten Beigeordneten in der Stadtverwaltung, die entsprechende Ratssitzung und anschließende Stellungnahmen melden sich als Vereinsvertreter Gerd Bröcker (Beweggründe), Karin Rost (Kindergruppe Sendenhorst), Matthias Greifenberg (Muko), Eva Rüschenschmidt (Trägerverein Kindertagesstätte Albersloh) und Friedhelm Fabian ( SG Sendenhorst ) zu Wort.

"Wir sehen uns als Vereinsvertreter hoffentlich letztmalig veranlasst, in dieser öffentlichen Debatte zwei Punkte klarzustellen.
1. Herr Professor Ulonska wie auch Herr Breul behaupten in ihren Beiträgen zum Thema unter anderem, die Aktivitäten der Vereinsvertreter seien das Ergebnis einer gezielten Mobilisierung.

Diese Behauptungen entsprechen nicht den Tatsachen.
Tatsache ist vielmehr, dass wir unabhängig und somit in voller Selbstbestimmung als Vorstände von zwölf Vereinen beziehungsweise Initiativen handeln, das heißt, etwa 50 Frauen und Männer, die als Ehrenamtliche ausschließlich den Zielen und Aufgaben ihrer jeweiligen Vereine verpflichtet sind. Dieses Handeln betrifft sowohl den offenen Brief an die Ratsmitglieder und den Bürgermeister als auch unsere erschwerte Teilnahme an der für jeden Bürger öffentlichen und damit zugänglichen Ratssitzung.

2. Die Vorgänge im Vorfeld, zu Beginn und zum Teil auch während der Ratssitzung sind unserer Auffassung nach vorrangig durch die formalistische Argumentation des Bürgermeisters sowie durch die passive Haltung der CDU-Mehrheitsfraktion verursacht worden. Wir hätten daher eine offene, das heißt auch selbstkritische Betrachtung und Bewertung dieser Geschehnisse vonseiten der CDU-Fraktion erwartet.

Stattdessen erheben sie, Herr Breul, öffentlich als CDU-Ratsmitglied gegen uns pauschale, völlig unzutreffende und aggressive Vorwürfe, die, sollten sie so bestehen bleiben und den Standpunkt der gesamten CDU-Fraktion widerspiegeln, einen sachlichen und vertrauensvollen Umgang zwischen uns in Zukunft erheblich belasten würde.
Wie Teile der politischen Parteien mit dem jeweils „politischen Gegner“ umgehen, liegt in ihrer eigenen Verantwortung.

Wir hingegen sind keine politischen Vertreter, sondern vertreten als Ehrenamtliche die Ziele, Aufgaben und Interessen verschiedener allgemeinnütziger Vereine. Wir verwahren uns somit dagegen, in dieser aktuellen Auseinandersetzung von irgendeiner politischen Seite benutzt, verunglimpft und somit diskreditiert zu werden."

Anzeige
http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/400672?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F106%2F190%2F703540%2F703544%2F
Nachrichten-Ticker