Sendenhorst
Geschenke für Uganda

Dienstag, 02.12.2008, 08:12 Uhr

Sendenhorst . Nein, Weihnachten wie in Deutschland feiern die Menschen im afrikanischen Land Uganda natürlich nicht. Kein Wunder, denn das landestypische ugandische Weihnachtsfest wird im Hochsommer bei meist mehr als 35 Grad gefeiert. Geschenke sind dabei oft Mangelware, denn jeder dritte Einwohner lebt in Uganda unter der Armutsgrenze.

Doch in dem Frühförderungszentrum „Mukisa“ für Kinder mit Behinderungen, das von den beiden Ostbeveranerinnen Sonja Hagedorn und Alexandra Bücker in Kampala gegründet worden war, gehört das traditionelle Weihnachten mit Geschenken zum festen Lebensalltag.

Ermöglicht wird dieses unter anderem vom Sendenhorster Kegelclub „Die Pfefferkörner“, die neuerdings eine Patenschaft mit dem Zentrum sowie mit einem behinderten Kind pflegen und diesem so ein menschenwürdiges Leben ermöglichen wollen. Für die jährliche Weihnachtsfeier in „Mukisa“ überreichte der Kegelclub dem Zentrum zudem eine Spende von 150 Euro.

„Mit diesem Geld können wir am 18. Dezember gemeinsam mit 150 Familien ein wunderschönes Fest feiern. Weihnachten bei uns bedeutet gemeinsam zu lachen, zu tanzen und zu essen. Als Besonderheit überreichen wir zudem jeder Familie eine Weihnachtstüte“, berichtet Alexandra Bücker, die Gründerin und Leiterin des Frühförderungszentrums für behinderte Kinder, die schon seit mehreren Jahren in Uganda lebt.

In den Weihnachtstüten befinden sich für die Familien, deren behinderten Kinder im Zentrum behandelt werden, wichtige Grundnahrungsmittel wie Reis, Zucker, Salz und Öl. Aber auch Seife und Kleidungsstücke werden geschickt. Zudem erhält jede Familie ein lebendes Huhn für das weihnachtliche Festessen, denn das findet nach englischem Brauch dann doch am Feiertag, 25. Dezember, statt.

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