Sendenhorst
Zum 80. Rückzug ins Privatleben

Sendenhorst - Heinrich Laumann, Gründer der Veka AG, feiert heute seinen 80. Geburtstag. Die herausragende Unternehmerpersönlichkeit, die unter anderem mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande und der Ehrenbürgerschaft der Stadt Sendenhorst...

Freitag, 03.04.2009, 06:04 Uhr

Sendenhorst - Heinrich Laumann , Gründer der Veka AG , feiert heute seinen 80. Geburtstag. Die herausragende Unternehmerpersönlichkeit , die unter anderem mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande und der Ehrenbürgerschaft der Stadt Sendenhorst ausgezeichnet wurde, blickt auf ein langes und erfolgreiches Engagement für wirtschaftliche, ökologische und soziale Belange zurück.

Heinrich Laumann hatte als einer der ersten Unternehmer den Siegeszug des Kunststofffensters vorausgesehen und diesen entscheidend vorangetrieben. „Mit seinen Ideen und der erfolgreichen Umsetzung prägte er die Branche nachhaltig und gehört damit zweifellos zu den Pionieren des Kunststoff-Fensterprofils“, heißt es in der Gratulation des Unternehmens.

Mit Verantwortungsbewusstsein, Weitsicht und dem Gespür für das Machbare ist es Heinrich Laumann gelungen, aus einem kleinen Sendenhorster Betrieb, der Rollladen- und Bauprofile herstellte, mit der Veka AG eines der weltweit führenden Unternehmen für den Bereich der Kunststoffprofil-Systeme für Fenster und Türen aufzubauen.

Im Verlauf der bewegten Unternehmensgeschichte bewies er immer wieder aufs Neue besondere visionäre Weitsicht: Bereits 1991 gründete Heinrich Laumann die Veka-Umwelttechnik GmbH im thüringischen Behringen. 1993 wurde dort Europas modernste Recyclinganlage für Kunststofffenster in Betrieb genommen.

Auch bei der Erschließung der osteuropäischen Märkte nach dem Fall des „Eisernen Vorhangs“ war Veka eines der ersten Unternehmen, die vor Ort aktiv waren. Beispielhaft sind die Tochtergesellschaften in Polen und Russland, die heute nach kontinuierlichem Wachstum auf beiden Fenstermärkten zu den führenden Anbietern gehören.

Die „hohe soziale Verantwortung“, die Heinrich Laumann allein schon durch die Größe und geografische Ausdehnung des Unternehmens sowie die Anzahl der Mitarbeiter trägt, zeigt sich auch immer wieder in seinem Engagement für karitative Zwecke. So unterstützt er regelmäßig nationale und auch internationale Hilfsorganisationen, die in vielen Ländern wertvolle humanitäre Arbeit leisten.

Dankbar blickt die Familie Laumann auf 40 Jahre unternehmerischen Erfolg und ein erfülltes Leben zurück. Dies ist gekennzeichnet durch eine enge Verbundenheit mit der Stadt Sendenhorst, der Region und den Menschen sowie durch das Schaffen von Arbeitsplätzen an den vielen internationalen Standorten der Veka-Gruppe. Jüngst fand diese Dankbarkeit Ausdruck in der gemeinnützigen „Heinrich und Rita Laumann-Stiftung“, die alte und kranke Menschen unterstützt.

Mit zahlreichen Umweltprojekten hat der passionierte Jäger und Naturfreund Laumann gezeigt, wie sich Ökonomie und Ökologie in Einklang bringen lassen. Das reicht vom Einsatz für das Altfensterrecycling über die ressourcenschonende Produktion bis zur Pflanzenkläranlage zur Regenwasseraufbereitung auf dem Betriebsgelände.

Heinrich Laumann habe als bodenständige Persönlichkeit eine ganz besondere Unternehmenskultur geschaffen, die von offenem Umgang, Zusammengehörigkeitsgefühl, Verantwortung, Partnerschaft und hoher Identifikation der Mitarbeiter geprägt sei.

Die über Jahrzehnte gewachsenen Partnerschaften zu Kunden und Verarbeitern konnten nur entstehen, weil Laumann dem persönlichen Austausch stets höchste Priorität eingeräumt habe. Er habe sich immer die Zeit für Gespräche auf Augenhöhe genommen. Deshalb wüssten heute Kunden in aller Welt zu schätzen, dass Veka ein familiengeführtes Unternehmen geblieben ist - mittlerweile in der zweiten Generation. Heinrich Laumanns Tochter Elke Hartleif ist im Vorstand für das Ressort Personal verantwortlich. Ihr Mann Andreas Hartleif gehört dem Vorstand seit 1998 an. Seit 2007 ist er als Vorstandsvorsitzender gesamtverantwortlich.

Im Jahr 2000 wechselte Heinrich Laumann an die Spitze des Aufsichtsrats der Gesellschaft. Der Jubilar werde seinen 80. Geburtstag nun zum Anlass nehmen, sein Mandat als Vorsitzender des Aufsichtsrats der Veka AG in Kürze niederzulegen und sich stärker als bisher ins Privatleben zurückzuziehen.

Dennoch bleibe er dem Unternehmen, dessen Aufbau und Führung an die Weltspitze sein Lebenswerk darstellt, weiterhin eng verbunden. In seinem Büro in der Verwaltung wird man ihn auch in Zukunft weiterhin regelmäßig antreffen können.

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