Sendenhorst
„Arm-Alarm“ mit dem „Trommelfloh“

Montag, 31.08.2009, 15:08 Uhr

Sendenhorst - Nicht nur die Kinder rockten am Sonntag während des „Sowieso“-Stadtfestes begeistert mit dem „ Trommelfloh “, auch viele Mütter und Väter tanzten und sangen lauthals mit.

Zu Beginn des Nachmittags brachten die Musikklasse der Realschule St. Martin und die Schülerbands der Muko die Zuschauer in Stimmung. Die jüngste Muko-Band „Endlich Freitag“ spielte mit viel Spaß bekannte Lieder wie das „Rote Pferd“ oder den „Summertime-Blues“. „Die zweiarmigen Banditen“ und „Scatterbrain“ coverten gekonnt die aktuellen Hits ihrer berühmten Vorbilder.

Soviel Musik machte augenscheinlich hungrig, denn zeitweise bildeten sich am „Radwurst“- und Tapas-Stand sowie beim Waffel- und Kuchenverkauf kleinere Warteschlangen.

In den Pausen hatte die Muko als Veranstalter des „Sowieso“-Festes für Beschäftigung gesorgt. Eine große Hüpfburg bot nicht nur den jüngsten Besuchern Spaß. Volleyball-Fans konnten sich im Zielpritschen mit Spielerinnen des USC Münster üben. Eine Tombola bot attraktive Preise der ansässigen Geschäftsleute. Der Gewinner des Hauptpreises freute sich über ein Fahrrad.

Ein mitreißendes Programm bot der Clown „Bunte Socken“, der die Kinder in seinen Bann zog. Zusammen mit Inga und Laura aus dem Publikum versuchte er, einen Luftballon aufzupusten. Aber natürlich nicht auf dem normalen Weg, sondern - wie es sich für einen richtigen Clown gehört - auf einigen Umwegen, sprich durch die Ohren der beiden Mädchen. Sehr zur Freude des jungen Publikums gelang ihm das nicht auf Anhieb. Für großes Gelächter sorgte auch sein Versuch, beim Jonglieren einen Apfel zu essen. Mit offenen Mündern bestaunten die Kinder anschließend die riesengroßen Seifenblasen, die der vorwitzige Clown vor ihren Augen zauberte. Höhepunkt seines Auftritts war aber ohne Zweifel die Feuer-Jonglage. Als er dann sogar noch Feuer spuckte, waren die Zuschauer schlichtweg begeistert.

Wer bis dahin glaubte, der Auftritt sei nicht zu toppen, wurde vom „Trommelfloh“ eines besseren belehrt. Der Platz vor dem Rathaus füllte sich schnell, als Maxim Wartenberg und seine Band die Bühne betraten. Schlagzeuger Tim Schöne, Lehrer der Muko, hatte ein Heimspiel und musste sich zunächst vom Frosch in einen „Trommelprinzen“ verwandeln. Dann rockte die gesamte Band den Rathaus-Platz. „Arm-Alarm“ hieß es immer wieder. Der „Trommelfloh“ mischte sich dabei unter die Kinder, die begeistert mithüpften, tanzten und sangen. „Und wieder Spannung aufbauen!“: Mit den Armen in der Höhe animierte der „Trommelfloh“ Kinder wie Eltern, mitzumachen. Drei „Piraten-Papas“ aus dem Publikum sorgten auf der Bühne für ausgelassene Stimmung. Und bei den Liedern vom „Faulsein“, von der „Kissenschlacht“ oder vom „Trommelfloh“ selbst blieb kein Kind mehr ruhig sitzen.

Die anschließenden Auftritte der TSA-Gruppen mit Tänzerinnen aller Altersklassen bekamen von den Zuschauern ebenfalls donnernden Applaus.

Einen würdigen Abschluss des ereignisreichen und unterhaltsamen Sonntags bildeten die Auftritte der Realschul-Bigband „The Real Martins“ und der Realschulband „Camino Real“.

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