Sendenhorst
Führungswechsel bei der BfA

Dienstag, 08.12.2009, 17:12 Uhr

Albersloh - Führungswechsel bei den „Bürgern für aktive Kommunalpolitik“ (BfA): Andrea Lütteke-Dalinghaus löste bei der BfA-Jahreshauptversammlung am Montagabend den bisherigen Vorsitzenden Volker Dörken in seinem Amt ab. Ebenso einstimmig wie die Wahl der neuen Vorsitzenden gingen die übrigen Wahlen zum Vorstand im Lokal „Zur Post“ über die Bühne. Stellvertretende Vorsitzende sind Hans-Ulrich Menke (Fraktionsvorsitz) und Volker Dörken (Öffentlichkeitsarbeit). Hans-Otto Köbbert ist der neue Kassenführer. Schriftführerin ist Martina Rust.

Vor den Wahlen und nach dem traditionellen gemeinsam Schnitzelessen bedankte sich der BfA-Fraktionsvorsitzende Hans-Ulrich Menke bei allen Mitgliedern der BfA für die Unterstützung im Kommunalwahlkampf 2009: „Das Durchhaltevermögen und unser ständiger Einsatz für die Belange unseres Dorfes und der Stadt Sendenhorst zeigt sich in unserem guten Ergebnis bei der Kommunalwahl am 27. September.“ Es sei gelungen, den Bürgern deutlich zu machen, „dass die BfA wesentlich zur Kommunalpolitik in unserer Stadt beträgt und in der Lage ist, gestaltend, nachhaltig und innovativ Einfluss zu nehmen“.

Das beste Beispiel sei die aktuelle Diskussion zum Standort eines Supermarktes auf dem Kohkamp. Nur dem Engagement der BfA in Zusammenarbeit mit der örtlichen IG Kaufmannschaft sei es zu verdanken, dass jetzt alle örtlichen Parteien eine Entwicklung im Ortskern - und nicht auf der „grünen Wiese“ wollen. Neben der SPD sei es besonders die BfA gewesen, die sich vehement sofort für ein Umdenken der Verwaltung bei der Ausweisung eines Drogeriemarktstandortes im Norden von Sendenhorst stark gemacht habe: „Auch hier hat unser Einsatz den gewünschten Erfolg gebracht.“

Doch der Einsatz der BfA für eine lebenswerte und zukunftssichere Stadt sei vielfältiger. Hans-Ulrich Menke: „Zu einem immer größeren Problem werden die Schwierigkeiten der Grundstücksgesellschaft Sendenhorst bei der Vermarktung der Grundstücke im Langen- und Zegen Esch.“ In dieser Angelegenheit haben sich die BfA für Initiativen zur Verkaufsförderung eingesetzt. Jetzt endlich werde der Vorschlag der BfA zu einer deutlichen Verringerung der Grundstückspreise für die Wallflächen im Zegen Esch umgesetzt. Hans-Ulrich Menke: „Wenn auf die BfA gehört worden wäre, hätte man viel früher diese Entscheidung treffen und möglicherweise auch erfolgreicher agieren können.“

Mit Blick auf den Klimagipfel in Kopenhagen unterstützen die BfA die Beteiligung der Stadt am „European Energy Award“. Denn dieses Zertifizierungsverfahren erfasst, bewertet, plant, steuert und überprüft regelmäßig die Klimaschutzaktivitäten der Kommune. Hans-Ulrich Menke: „Ein wichtiges Ziel der BfA ist nach wie vor die Installation von Photovoltaikanlagen auf städtischen Gebäuden. Hier werden wir nicht nachlassen, die Umsetzung von Bürgersolaranlagen zu fordern.“

Ein wichtiges Thema sei weiterhin eine Änderung der Kulturförderrichtlinien in Sendenhorst, um eine gerechtere und effizientere Verteilung der wenigen freiwilligen Leistungen auf die besonders engagierten und für die Stadt bedeutenden ehrenamtlich Tätigen zu erreichen.

Zudem unterstützen die BfA besonders die Ziele des FIZ. Aber der BfA-Fraktionsvorsitzende stellte auch fest: „Wir legen großen Wert darauf, dass die öffentliche Verwaltung ihrer Verantwortung für die Belange der Kinder und Jugendlichen gerecht wird und diese nicht auf ehrenamtlich Tätige ablädt.“

Stichworte für die Themenkreisen, die in Zukunft zu bearbeiten sind, sind laut Meinung der BfA: Die Diskussion zur Zukunft der Hauptschule; die Erschließung des Baugebietes Kohkamp; die Entwicklung auf der Wiemhove durch den Bau eines neuen Pfarrheimes; die touristische und verkehrliche Erschließung von Sendenhorst und Albersloh (Radwege). Hans Ulrich Menke: „Es wird deutlich, dass wir auch zukünftig unseren Beitrag für Albersloh und Sendenhorst leisten müssen, denn leider finden sich immer wieder Fehlentwicklungen durch kurzsichtige und wenig nachhaltige Zielsetzungen der Stadtverwaltung und der anderen Parteien.“ Es bleibe aber das Ziel der BfA, „mit den anderen politisch Aktiven zusammen zu arbeiten, um gemeinsam nach den besten Lösungen für unser Dorf und unsere Stadt zu suchen“.

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