Sendenhorst
Realschule verändert ihr Gesicht

Donnerstag, 17.12.2009, 14:12 Uhr

Sendenhorst - Die erste Sitzung des Ausschusses für Schule und Soziales fand im Lehrerzimmer der Realschule statt. Nachdem Manulea Uphaus als neue Schriftführerin und Martina Bäcker als ihre Stellvertreterin benannt und die sachkundigen Bürger des Ausschusses eingeführt und verpflichtet worden waren, hatten die Mitglieder des Ausschusses die Gelegenheit, sich zunächst von Schulleiter Gerd Wilpert einige Umgestaltungen im Schulgebäude vorstellen zu lassen.

Etwas schmunzeln musste Gerd Wilpert allerdings, als er dazu die Bemerkung in der Ausschussvorlage las: „Finanzielle Auswirkungen: keine“. „Es gab noch nie eine Besichtigung einer Schule, die keine finanziellen Auswirkungen nach sich zog,“ betonte Gerd Wilpert und dankte der Stadt für ihre bisherige Unterstützung der Schule.

Zur Umgestaltung der Realschule stellte Wilpert aber nicht nur bauliche Maßnahmen wie solche zum Brandschutz vor, sondern wies auch auf die Neugestaltung des Stundenkontingents hin, die eine bessere Organisation des Schultages für die Kinder ermöglicht. Von den zurzeit 745 Schülern der Schule sind 250 über Mittag anwesend. Für deren Betreuung wurde auch mit dem Kolpingwerk ein Vertrag geschlossen, sagte Gerd Wilpert.

Zurzeit wird verstärkt an der Dachsanierung gearbeitet, die teilweise bereits fertig gestellt ist und aus Teilen des Konjunkturprogramms finanziert wird, das die Stadt für die Realschule zur Verfügung gestellt hat. „Ein vorher recht düsteres Loch im Keller vor der Aula“, wie Gerd Wilpert es bewertete, gestaltete sich jetzt jedoch durchaus freundlich, denn dort ist nun der Ort, wo die Schüler sich mit Essen versorgen können.

Es gab auch schon Zeiten, in denen sie an diesem „günstigen Standort“ selber gekocht haben. Aber jetzt beliefert das Sendenhorster Restaurant „Esszimmer“ die Schule, und da ist dann auch ein Alternativangebot zum Mittagessen möglich.

Schulleiter Wilpert wies nicht ganz ohne Stolz darauf hin, dass die Schule zwar in einigen Bereichen auch Unterstützung erfahren, jedoch Vieles weitgehend aus eigenen Mitteln geschaffen habe. Die Ausschussvorsitzende Annette Watermann-Krass betonte, dass das Konjunkturprogramm helfen werde, noch so einiges in der Schule zu verändern oder zu erneuern.

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