Sendenhorst
Hitzeschlacht im Fahrradsattel

Montag, 12.07.2010, 15:07 Uhr

Sendenhorst - Die Sonne brannte erbarmungslos vom Himmel herab. Doch das schien viele Sendenhorster nicht zu beeindrucken. Denn zum Start des 27. Volksradfahrens fanden sich 273 junge und jung gebliebene Radler in der Fußgängerzone ein.

Sie erlebten wohl eine ihrer heißesten und sonnigsten Fahrradtouren überhaupt. Die Wahl zwischen den zwei ausgearbeiteten Routen fiel so manchem gar nicht leicht, doch am Ende waren sich alle einig: Sowohl die Strecke „Hoetmarmark“ mit 23 Kilometern als auch die 30 Kilometer lange Route „Natorp“ waren gut zu bewältigen.

Das Fahrradgeschäft Brandhove sorgte durch einen Luftpumpenservice und ein Pannen-Mobil für Sicherheit. Der Ehrenvorsitzende der SG Sendenhorst , Peter Balvin, warnte am Start eindringlich davor, sich bei der Hitze nicht zu viel zuzumuten. Für Getränkeposten sei gesorgt, und Balvin wünschte allen Teilnehmern eine gute Fahrt.

Mit den Landkarten, versehen mit eingetragener Radfahrroute und Notarzt- und Polizeinummer, konnte dann nichts mehr schiefgehen.

Pünktlich zur Verlosung um 16.30 Uhr waren alle am Haus Siekmann wieder zur Stelle, wo Getränke, Kuchen und Bratwurst warteten. Durch das Programm führte erneut Peter Balvin. Mit Charme und Witz beglückwünschte er die Gewinner zu ihren Preisen rund ums Rad.

So freut sich Dirk Berkemeyer über ein neues Fahrrad , Eyke Linnemann über ein Navigationssystem fürs Rad, und Melanie Smykalla fährt künftig mit einer neuen Fahrradtasche zum Einkaufen.

Aus Anlass des 100-jährigen Bestehens der Sendenhorster Sportgemeinschaft wurden zusätzlich drei Heißluftballonfahrten verlost. Glückliche Gewinner waren Lisa Erdmann, Peter Skerhut und Andreas Freund.

Ohne die rund 80 Helfer, die als Streckenposten oder zur Getränkeversorgung eingesetzt wurden und immer ein offenes Ohr für die Anliegen der Teilnehmer hatten, wäre diese gut organisierte Veranstaltung nicht möglich gewesen, waren sich am Ende alle Radler und Organisatoren einig. Etwas kühler hätte es allerdings ruhig sein dürfen, herrschte ebenfalls Einigkeit.

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