Sendenhorst
Auf dem Feld ging es los

Dienstag, 24.08.2010, 15:08 Uhr

Sendenhorst - Gegründet 1973 von Josef Demming , erlebte die Sendenhorster Volleyballabteilung viele Highlights, aber auch Tiefpunkte. Zum 100-jährigen Bestehen der Sport-Gemeinschaft erzählt Friedhelm Fabian , zweiter Vorsitzender der SG, über Pechsträhnen und Glücksmomente der Volleyballer, die in diesem Monat im Rahmen der Feierlichkeiten besonders im Fokus stehen.

Die ersten Erfolge, wie zum Beispiel der Aufstieg in die Kreisliga , feierten die Sendenhorster mit Josef Demming, Wolfgang Fabian und Hermann-Josef Specht auf dem Feld.

Begonnen hatte alles in der Teigelkamphalle, in der die ersten 15 Jahre die Bälle gepritscht und gebaggert wurden. Dann wurde in die St.- Martin-Halle gewechselt. Heute ist die Westtorhalle die Heimat der zahlreichen Volleyballer und Volleyballerinnen.

Zurzeit liegt die Mitgliederzahl bei etwa 280 Spielern. Doch das war nicht immer so. Der Erfolg entwickelte sich mit der Zeit, die Sendenhorster mussten sich erst einen Namen machen.

Als Josef Demming Ende der 80-er Jahre beruflich ins Ausland musste, erlebte die Abteilung einen Tiefpunkt. Von 23 waren nur noch zehn Volleyballer aktiv, es fehlte eindeutig die Leidenschaft der treibenden Kraft Josef Demmings.

Doch dieses Tal war gleichzeitig der Einstieg vieler Frauen und Kinder in den Volleyballsport.

Vor allem die vergangenen zehn Jahre waren mit Erfolgen und Triumphen gekennzeichnet. Die erste Herren-Mannschaft stieg in die Landesliga auf. Kreispokalsiege wurden gefeiert, und in diesem Jahr stiegen auch die Mädchen in die Verbandsliga auf.

Doch ein besonderes Highlight war die Militärweltmeisterschaft, die in Warendorf ausgetragen wurde, die die Sendenhorster aber ausrichteten. „Es traten Militärmannschaften aus der ganzen Welt an“, erinnert sich Friedhelm Fabian, lange eine treibende Kraft in der Abteilung.

Heute zählt die Sendenhorster Volleyball-Abteilung im ganzen Kreis die meisten Jugendmannschaften, insgesamt 13 von der E - bis zur A-Jugend, darunter zehn weibliche und drei männliche. Zusätzlich gibt es noch die „Mini-Truppe“, die allerdings noch nicht am Spielbetrieb teilnimmt.

Und auch am „großen“ Volleyballsport sind die Sendenhorster beteiligt. Sie unterhalten eine Kooperation mit dem USC Münster, um vor allem das Weiterkommen begabter Nachwuchsspieler zu fördern, wie zum Beispiel Thorsten Büttner, der kürzlich nach Münster wechselte. Das macht auch die ehemaligen Mitbegründer stolz. „Mein Ziel war es, den Volleyballsport aufrecht zu erhalten, damit meine Kinder später einmal selbst spielen“, sagt der ehemalige erste Vorsitzende, Friedhelm Fabian, über seinen Einsatz in der Volleyballabteilung.

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