Sendenhorst
Kolping in jeder Lebenslage

Sonntag, 23.01.2011, 16:01 Uhr

Sendenhorst - Ein neues Gesicht begrüßte Alfons Fredeweß im Vorstandsteam der Kolpingfamilie bei der Generalversammlung am Samstagabend. Hubert Descher verstärkt ab sofort den Vorstand um die drei Vorsitzenden Anneliese Kersting, Rudolf Schomacher und Alfons Fredeweß.

Die weiteren Vorstandsmitglieder wurden einstimmig für drei Jahre wiedergewählt, nachdem sich keine neuen Interessenten für die Vorstandstätigkeit gefunden hatten. Die Beisitzer Alfred Jaspert und Adolf Tippmeier blieben weiter im Amt.

Vor den Wahlen, durch die Werner Dufhues führte, begrüßte Alfons Fredeweß die anwesenden Mitglieder und würdigte die fleißige Probenarbeit des Kolpingchores, der die Generalversammlung gesanglich unterstützte.

„Einmal Kolping, immer Kolping“, spreche das Vereinsprogramm den ganzen Menschen an in Beruf, Familie, Kirche, Gesellschaft und Staat, meinte Fredeweß. In diesem Zusammenhang wies er auf das 100-jährige Bestehen des Vereins hin, das im Jahr 2014 ansteht.

Präses Antony Kottackal wandte sich ebenfalls an die Mitglieder und ermutigte sie weiterzumachen: „Entscheidend ist, wie wir mit Trauer und Freude umgehen. In der Gemeinschaft der Kolpingfamilie sind wir dabei auf einem guten Weg. Wir machen uns zu viel Gedanken um die Zukunft und denken zu viel an die Vergangenheit und zu wenig an die Gegenwart.“

Die Rechenschaftsberichte schlossen sich an. Margot Meyer berichtete über die zahlreichen Projekte und Unternehmungen der Mitglieder im vergangenen Jahr. Rosa Abke gab einen Überblick über die Kassenlage, die sich mit einem Überschuss zum Jahresende darstellte. Rolf Ermer berichtete über die Aktivitäten des Kolpingchores. Über insgesamt 86,25 Arbeitsstunden von insgesamt 21 Helfern in sechs Einsätzen am Soldatenfriedhof hatte Alfred Jaspert Buch geführt.

Werner Renneke berichtete über den größten Einnahmeposten - die Altkleider-Sammlungen. Er war sehr zufrieden mit der Organisation. Insgesamt 29 600 Kilogramm Altkleider wurden im Jahr 2010 verladen.

Rudolf Schomacher ehrte die Jubilare und dankte ihnen für ihren langen engagierten ehrenamtlichen Einsatz. Zum Ende der Versammlung gab er die Altersstruktur des Vereins zu bedenken. Durchschnittlich sei jedes der insgesamt 125 Mitglieder 70,5 Jahre alt. Besonders auffallend sei die Altersgruppe von 71 bis 80 Jahre, zu der 52 der Mitglieder gehörten. Er regte Überlegungen an, wie man neue Mitglieder werben könne.

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