Ein bisschen wie die Zirkuswelt
Julia Becker schreibt Kinderbuch über Reitturniere

Alberslog -

Auf dem Anwesen von Julia und Otto Becker dreht sich vieles um den Pferdesport. Und auch in dem neuen Buch, das Julia Becker geschrieben hat, geht es um das Reiten. Die Autorin hat für Kinder aufgeschrieben, wie es unter anderem auf großen Turnieren zugeht – ein bisschen wie in der Zirkuswelt.

Mittwoch, 23.11.2011, 08:11 Uhr

Von „A“ wie Abreiteplatz bis „Z“ wie Zweispänner: In dem soeben erschienenen Kinderbuch von Julia Becker dreht sich alles ums Reitturnier . Gemeinsam mit dem Jack-Russel-Terrier „Bobby“ machen sich die jungen Leser auf den Weg zum großen Reitturnier. In kindgerechter Sprache und mit ansprechenden Bildern soll „Das große Buch vom Reitturnier“ einen weiteren Einblick in die facettenreiche Welt des Reitsports ermöglichen. In dem Buch werden neben den unterschiedlichen Reitsportarten, den Vorbereitungen auf die Wettkämpfe und den Berufen rund ums Pferd viele Details beleuchtet, die sich sonst eher hinter den Kulissen der großen Turniere abspielen.

Die 39-jährige Autorin Julia Becker weiß, worüber sie schreibt. Seit ihrer Kindheit befasst sie sich mit Pferden und dem Reitsport. Was als Hobby begann, wurde im Laufe der Jahre zur Leidenschaft. Auch ihren drei Töchtern Mia, Marlene und Helena wurde die Liebe zum Pferd in die Wiege gelegt. Wie selbstverständlich wachsen sie umgeben von Spring- und Zuchtpferden auf, die weltweit für Furore sorgen. Ihre Ponys liegen den Mädchen dabei aber mindestens genauso am Herzen.

„Was hat Papa eigentlich für einen Beruf?“ Diese Frage animierte Julia Becker dazu, „Das große Buch vom Reitturnier“ zu schreiben. Denn Papa Otto Becker hat einen besonderen Beruf. Er ist Springreiter. Zudem ein sehr erfolgreicher, der sich bei den Olympischen Spielen in Sydney im Jahr 2000 einen Namen gemacht hatte und der mittlerweile der Bundestrainer der deutschen Springreiter ist.

Aber in dem Buch geht es nicht um Otto Becker , sondern um die ganz besondere Welt der Turniere. „Ein bisschen ist es wie in der Zirkuswelt“, schwärmt Julia Becker und berichtet von Pferden, die bereits beim Transport zum Turnier eine besondere Behandlung erfahren. „Es wird darauf geachtet, dass es den Pferden an nichts mangelt“, erklärt Julia Becker. „Wir lesen den Pferden jeden Wunsch von den Nüstern ab.“

Darum geht es nicht nur im Buch, sondern auch im Leben der Familie Becker. „Pferde sind keine Sportgeräte. Man muss ein Pferd mit Achtung und Respekt behandeln“, appelliert die Autorin.

Ein Einblick in die Stallungen der Familie Becker bestätigt diese Bemühungen. In geräumigen Boxen mit Fenstern zum Hof werden 28 Pferde beherbergt. Mit großen Augen schaut sich auch der zweifache Olympiasieger „Cento“ das Geschehen auf der Reitanlage an. Bis vor drei Jahren war das erfolgreiche Springpferd noch als begehrter Deckhengst im Einsatz. Nun darf das 23-jährige Ross seinen wohlverdienten Ruhestand genießen. Unter dem Solarium wärmt sich derweil ein Pferd, das zuvor sein Springtalent unter Beweis stellen durfte – Wellness nach getaner Arbeit.

Seit acht Jahren lebt Familie Becker nun in Albersloh. Damals suchte sie ein Grundstück, auf dem sie ihre Reitanlage bauen konnte und fand einen alten Gutshof, dessen Wohnhaus Julia Becker und ihr Mann Otto liebevoll und detailgetreu renovierten. Mit Freude stellte die Familie fest, dass die neue Heimat mit vielen Reitsportfreunden bestückt ist. Ein weiterer Grund, sich schnell wohl zu fühlen.

► Am kommenden Freitag, 25. November, stellt Julia Becker im Rahmen des „Weihnachtsbaum-Abends“, den auch in diesem Jahr die örtlichen Kaufleute organisieren, „Das große Buch vom Reitturnier“ vor.

Um 18.30 Uhr können Interessierte im „Lädchen“ nach Herzenslust in dem neuen Buch, das von der bekannten Illustratorin Thea Roß mit bunten und anschaulichen Bildern ausgeschmückt wurde und im Coppenrath-Verlag erschienen ist, stöbern. Auf Wunsch werden die Bücher von der Autorin signiert.

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