Hauptversammlung der Kolpingfamilie
Hauptversammlung der Kolpingfamilie: Josef Schmedding, Gisela Fischer und Ludwig Oertker gewählt

Sendenhorst -

Auch in Zukunft kann die Kolpingfamilie Sendenhorst auf ein aktives Führungsteam setzen: Josef Schmedding, Gisela Fischer und Ludwig Oertker verstärken ab sofort den Vorstand, während Rudolf Schomacher seinen Abschied als Teamsprecher verkündete, dem Vorstand aber treu bleibt.

Montag, 23.01.2012, 16:01 Uhr

Hauptversammlung der Kolpingfamilie : Hauptversammlung der Kolpingfamilie: Josef Schmedding, Gisela Fischer und Ludwig Oertker gewählt
Geehrte und Vorstandsvertreter stellten sich zum Erinnerungsfoto: Dieter Bahr, Alfons Fredeweß, Bernhard Pumpe, Werner Dufhues, Hermann Kruse, Ludger Stapel, Rosa Abke, Alfons Lülf, Josef Abke, Rudolf Schomacher, Antony Kottackal (v.l.) Foto: Patrick Zurek

Neben Neubesetzungen für den Vorstand, standen bei der diesjährigen Generalversammlung der Sendenhorster Kolpingfamilie auch ein Jahresrückblick, Ehrungen für langjährige, treue Mitglieder sowie ein Vortrag über ein Hilfsprojekt in Uganda auf der Tagesordnung.

Nach einer heiligen Messe trafen sich die Mitglieder im Proberaum des Kolpingchores im Pastorat. Nachdem Teamsprecher Rudolf Schomacher die Generalversammlung eröffnete und die Mitglieder begrüßte hatte, wandte sich Präses Antony Kottackal mit einem geistlichen Impuls an die Versammlung und ermutigte sie, jeden noch so steinigen und langen Weg des Lebens mit Gottes Begleitung und dem Wunsch nach Geborgenheit und einem warmen zu Hause zu bestreiten.

Als Beispiel für die gelebte Solidarität der Kolpingfamilie, war zur Generalversammlung René Teuber, Mitglied des Ausschusses „Internationalität und eine Welt“ vom Kolpingwerk Münster eingeladen, der über ein Wassertank-Projekt in Uganda referierte: „Unter der Leitidee ,Hilfe durch Selbsthilfe‘ wollen wir durch das Kolpingwerk in Uganda Existenzgründungen fördern und erleichtern. Ein wichtiger Baustein ist dabei die Wasserversorgung, die durch Speicherung mit Hilfe von Wassertanks ermöglicht wird und somit Krankheiten verhindert und die Ernährungslage verbessert“, so Teuber, der von der Kolpingfamilie eine Spende in Höhe von 500 Euro überreicht bekam.

Im Anschluss ließ Schriftführerin Margot Meyer das vergangene Jahr Revue passieren, und blickte auf die diversen Höhepunkte wie das 80-jährige Bestehen des Kolpingchores, den Ostergarten in der Realschule, das Josef-Schutzfest oder die vielen Fahrradtouren zurück.

Rosa Abke gab den Anwesenden dann einen ausführlichen Überblick über die positive Kassenlage. Mit Berichten über die Arbeit des Kolpingchores von Egbert Heimeier, die Pflege des „Heldenfriedhofs“ von Werner Renneke, bei dem eine Umbenennung für die Bezeichnung „Heldenfriedhof“ angeregt wurde, sowie einem Bericht über die Altkleidersammlungen ebenfalls von Werner Renneke wurden die Rechenschaftsberichte komplettiert.

„Insgesamt 25 870 Kilogramm Altkleider wurden im vergangenen Jahr verladen“, berichtete Renneke stolz, der an dieser Stelle aber auch darauf hinwies, dass die Container ausschließlich für Kleidungsstücke gedacht sind und nicht für Müll jeglicher Art, wie Kleiderbügel oder sonstige Abfälle.

Ein großes Dankeschön richtete die Kolpingfamilie an Anneliese Kersting, die nach sieben Jahren Vorstandsarbeit das Gremium verlassen hat, und mit Blumen und einem kleinen Geschenk verabschiedet wurde. Außerdem kündigte Rudolf Schomacher seinen Rückzug vom Posten des Teamsprechers an. Neu in den Vorstand gewählt – und zwar allesamt einstimmig – wurden Gisela Fischer , Josef Schmedding sowie Ludwig Oertker.

Mit der Übergabe von Urkunden und Ehrennadeln an neun langjährige Mitglieder der Kolpingsfamilie endete die Generalversammlung. Der Vorstand beglückwünschte und ehrte Rosa und Josef Abke für 25 Jahre Mitgliedschaft, Dieter Bahr, Werner Dufhues, Alfons Lülf und Ludger Stapel für 50 Jahre und Hermann Kruse für 60 Jahre Mitgliedschaft. Für 65 Jahre Treue wurden Hermann Diekämper sowie Bernhard Pumpe ausgezeichnet. „Alle neun haben der Kolpingfamilie über Jahre hinweg die Treue gehalten, sich für die Idee und das Werk Kolpings eingesetzt, jeder auf seine Weise. Ihnen gebührt ein großer Dank“, so Schomacher. „Wir können viel, wenn wir nur nachhaltig wollen. Wir können Großes, wenn tüchtige Kräfte sich vereinen“, zitierte Schomacher Adolph Kolping.

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