Schützenfest der Johannisbruderschaft
Helmut Puke regiert die Jansbrüder

Sendenhorst -

Helmut Puke ist neuer Regent der Johannisbruderschaft. Nach dem Stechen im Bürgerhaus bestieg er stolz den Thron. Zur Mitregentin wählte der neue König seine Ehefrau Uschi. Den ganzen Tag über hatten die Jansbrüder gestern ein straffes Programm zu absolvieren.

Montag, 25.06.2012, 16:06 Uhr

Schützenfest der Johannisbruderschaft : Helmut Puke regiert die Jansbrüder
Der Jubel war groß, als der neue Schützenkönig der Jansbrüder gefunden war. Die Spannung beim Stechen war förmlich im Saal zu spüren. Foto: Anke Weiland

Er konnte es zunächst nicht recht glauben. Doch tatsächlich reichten Helmut Puke gestern fünf Punkte im Stechen des Königsschießens zur Thronbesteigung.

Der letzte Tag des Schützenfestes der Jansbrüder begann zunächst früh am Morgen mit dem Weckruf und der Messe in der Pfarrkirche St. Martin . Dann hieß es „Antreten in Reih‘ und Glied und durchzählen“ unter dem strengen Regiment von Leutnant Ludwig Schmülling. Nach dem Frühstück gingen die Jansbrüder, immer begleitet von der Stadt- und Feuerwehrkapelle, mit Gewehren und Fahne zu Oberst Werner Bisplinghoff. Der noch amtierende Schützenkönig, Dr. Michael Bornemann , wurde gemeinsam abgeholt, bevor das Königsschießen im Saal des Bürgerhauses begann.

Unter den zehn besten Schützen der Johannisbruderschaft , die von insgesamt 76 Teilnehmern die entscheidende Runde erreicht hatten, bewies Helmut Puke dann das ruhigste Händchen. Hans-Jürgen Neigenfind, Günter Neuhaus, Robert Schlegel, Kurt Gunnemann, Gregor Kreimer, Otto Weng, Georg Büttner senior, Anton Bohlen und Josef Schmedding zogen bei dem Stechen den Kürzeren.

Als um 13.50 Uhr der neue König verkündet wurde, ließen die Schießwarte Hans-Günther Ermer und Jochen Horstmann ihren König Helmut Puke unter lautem Applaus hochleben. Sein Vorgänger Dr. Michael Bornemann und Ehefrau Ilse waren unter den ersten Gratulanten.

Zum Ende des Preisschießens, das parallel zum Königsschießen stattfand, boten sich vier Schützen ein Stechen um den dritten Platz. Friedhelm Fabian, Gerd Tigger, Dieter Schmitz und Ulrich Altewische hatten je 28 Punkte erschossen. Jochen Horstmann schoss sich hingegen souverän mit 30 Punkten auf den ersten Platz. Dicht gefolgt von Georg Büttner junior, der mit 29 Punkte den zweiten Platz belegte.

Beim Stechen hatte dann schlussendlich Friedhelm Fabian die Nase vorn und freute sich über den dritten Platz im Preisschießen.

Traditionell hatten sich bereits am Sonntag alle Damen der Johannesbruderschaft zu einem gemütlichen Nachmittag mit Kaffee, Musik, Kuchen und jeder menge gute Laune getroffen.

Etwa 80 Frauen fanden sich zum Nachmittag im großen Saal des Bürgerhauses ein. Es wurde viel gelacht und sich bestens unterhalten. Für Hochstimmung sorgte so manche musikalische Unterhaltung.

Der Vorstand hatte sich zu diesem Anlass einiges einfallen lassen. Gemeinsam unterhielt er die Frauen mit einer swingen Karaokeeinlage, bei der Lieder der 1960-er bis 1980-er Jahre erlangen. Die Songs führten die interessierten Zuhörerinnen auf eine Reise von Amerika über Italien nach Österreich und wieder zurück nach Italien.

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