Stadt muss Ausrüstung nach drei Einsätzen ersetzen
Feuerwehrkleidung verseucht

Sendenhorst/Albersloh -

Bei drei Einsätzen sind Kleidung und Ausrüstung der Feuerwehr verseucht oder beschädigt worden. Der Ersatz kostet 30 500 Euro.

Freitag, 14.12.2012, 14:12 Uhr

Stadt muss Ausrüstung nach drei Einsätzen ersetzen : Feuerwehrkleidung verseucht
Beim Feuer an der Backhausstraße wurden im Januar Kleidung und Ausrüstung der Feuerwehr durch Asbeststaub unbrauchbar. Foto: Josef Thesing

Feuerwehreinsätze kosten die Allgemeinheit Geld, weil sie nach dem „Feuerschutzhilfeleistungsgesetz NRW “ für Betroffene umsonst sind. Und manchmal kosten Einsätze mehr, als Außenstehende vermuten dürften. Für rund 30 500 Euro muss die Stadt neue Einsatzkleidung und Ausrüstungsgegenstände beschaffen. Der städtische Eigenanteil beträgt 27 200 Euro, der Rest ist noch im Budget vorhanden.

Entstanden sind die Schäden bei drei Feuerwehreinsätzen in diesem Jahr: im Januar an der Backhausstraße, im August im Gewerbebetrieb am Industrieweg und schließlich beim Großbrand an der Raiffeisen-Genossenschaft im Oktober.

Rund 15 000 kostete die Ersatzbeschaffung nach dem Einsatz an der Albersloher Backhausstraße. „Die Kleidung war sehr stark mit Asbest belastet und nicht weitere verwendbar“, erläuterte Wolfgang Huth in der Ratssitzung.

Bei dem Feuer im Gewerbebetrieb gingen Kleidung und Ausrüstung im Wert von etwa 3000 Euro kaputt. Der Einsatz bei der Raiffeisen-Genossenschaft hatte schließlich zur Folge, das Ausrüstung und Kleidung im Wert von 12 500 Euro beschädigt wurden.

In den ersten beiden Fällen kommt keine Versicherung für den zusätzlichen Schaden auf, erklärte Wolfgang Huth. Im Fall des Raiffeisen-Brandes sei das noch nicht endgültig geklärt.

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