Literaturkursus der Realschule macht Theater
Mit dem Wolf unterwegs

sendenhorst -

In der Jubiläumswoche der Realschule St. Martin macht der Literaturkursus Theater. Zum 50-jährigen Bestehen spielen die Schüler „Hänsel und Gretel“ – aber in einer total überarbeiteten 2.0-Version.

Dienstag, 27.05.2014, 16:05 Uhr

Zum Auftakt der Jubiläumswoche „50 Jahre Realschule St. Martin “ findet am 1. und 2. Juni um jeweils um 19 Uhr das Theaterstück „Hänsel und Gretel“ des Literaturkursus der neunten Klassen statt. Insgesamt 16 Schüler werden in verschiedene Rollen, wie die des Froschkönigs oder des Dornröschens, schlüpfen und auf der Bühne ihr Bestes geben.

Spaß und Kreativität kommen dabei nicht zu kurz, denn das Märchen „Hänsel und Gretel“ wurde von den Schülern selbst in eine Komödie umgeschrieben und in Teilen neu erfunden.

Nach einem Streit mit den Eltern entscheiden Hänsel und Gretel, gespielt von Simon Winkelnkemper und Celina Sander, von zu Hause auszureißen. In einem Traum begegnen sie vielen Märchenfiguren. Nicht nur guten: Mit dem Wolf und der Hexe machen sie unfreiwillig Bekanntschaft.

Auch bei den Kostümen und dem Bühnenbild legten die Jugendlichen selbst Hand an. Dank der Nachfrage bei Freunden oder auch zu Hause sind allein die verschiedenen Outfits ein Hingucker geworden.

Unterstützung bekommt der Literaturkurs von den zwei Achtklässlern Micha Jöstingmeier und Dominik Linnemann, die die Verantwortung für Ton und Licht übernehmen.

Bereits seit Beginn des Schuljahres wird zwei Mal wöchentlich unter der Leitung von der Deutsch- und Geschichtslehrerin Mariele Thiemann und der Referendarin für Deutsch und Biologie, Mariel Tölkes , geprobt. Dabei zeigen alle viel Engagement. Da wurde auch mal der freie Sonntag für das gemeinsame Theaterstück geopfert. Auch bei der Liebe für Details beim Bühnenbild erkennt man, wie viel Mühe jeder Einzelne in dieses Projekt steckt.

Textsicher seien die Schüler schon, sagt Mariel Tölkes. Falls es doch vorkommen sollte, dass es beim Sprechen des Textes ein bisschen hapert, müssen die Akteure auf das Improvisieren zurückgreifen. „Darin sind sie echt super“, erzählt Tölkes.

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