250 Helfer räumen in beiden Ortsteilen auf
Großes Reinemachen vor dem Fest

Sendenhorst/Albersloh -

Die Stadt feiert im Sommer ihren 700. Geburtstag. Und deshalb wird erst mal richtig Hausputz gemacht.

Montag, 16.03.2015, 17:03 Uhr

Drei Container voll Müll kamen zusammen. Am Bauhof trafen sich viele der 250 Aktiven mit Bürgermeister Berthold Streffing (re.), Mechthild Brockschmidt-Gerhardt und Rolf Löckmann vom Arbeitskreis „Stadtjubiläum“.
Drei Container voll Müll kamen zusammen. Am Bauhof trafen sich viele der 250 Aktiven mit Bürgermeister Berthold Streffing (re.), Mechthild Brockschmidt-Gerhardt und Rolf Löckmann vom Arbeitskreis „Stadtjubiläum“. Foto: Anke Weiland

Vor einer Feier wird üblicherweise geputzt. So auch bei der Stadt Sendenhorst , die am Samstag zahlreiche Freiwillige zur ersten Aktion im Rahmen des Stadtjubiläums begrüßte. „Aufräumen“ hieß es ganz nach dem Motto: „Erst die Arbeit, dann das Vergnügen.“

In beiden Ortsteilen machten sich die Helfer aus den unterschiedlichen Vereinen und Gruppen ans Werk. In den Innenstädten und Wohngebieten, auf Wegen, in Gräben und Wäldern wurde so viel Müll gesammelt, dass die drei bereitgestellten Container bis oben hin voll wurden. Neben dem üblichen Abfall und zahlreichen Flaschen fanden die Aktiven auch kuriose Dinge wie zum Beispiel einen Vibrator und eine Packung mit Anti-Baby-Pillen. Auch Stühle, „fast eine Wohnungseinrichtung“, wurden im Wäldchen hinter dem K+K-Markt aufgestöbert, erzählte Rolf Löckmann vom Arbeitskreis Stadtjubiläum, der die Aktion betreute. Er war hochzufrieden mit dem Verlauf des Tages.

Etwa 250 Personen, davon mindestens die Hälfte Jugendliche, beteiligten sich am „Frühjahrsputz“ in den beiden Ortsteilen. Zum Vorbild hatte sich die Stadtverwaltung Albersloh genommen. Dort hat die „Aktion Saubermann“ bereits Tradition. Beispielgebend sei auch die jährliche Reinigung der Jagdreviere durch die Jäger. Hinzu kam der Impuls der heimischen Gartenbaubetriebe, die Bepflanzung der städtischen Grünflächen zum Stadtjubiläum vornehmen zu wollen.

Während also die fleißigen Helfer mit den von der Abfallwirtschaft des Kreises Warendorf bereitgestellten Werkzeugen das Stadtgebiet vom Unrat befreiten, bereiteten die Gartenbaubetriebe die Böden an den markanten Stellen im Ort zur Einsaat vor. Im August sollen so zahlreiche, vornehmlich in den Stadtfarben rot und gelb blühende Blumenwiesen die Stadt schmücken.

Und ein kleines „Vergnügen“ gab es auch bereits nach diesem Arbeitseinsatz: Am Bauhof trafen sich zum Ende der Gemeinschaftsaktion alle Helfer, um sich mit Würstchen vom Grill, einer warmen Suppe oder frisch gebackenen Waffeln zu stärken. Die Initiative kam auch bei den Beteiligten so gut an, dass bereits der Wunsch nach einer dauerhaften Einrichtung geäußert wurde.

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