Smart-Fahrer wird schwer verletzt
Smart kracht in Treckergespann

Sendenhorst -

Schwer verletzt wurde ein Smart-Fahrer am späten Samstagvormittag auf der Landestraße 586 zwischen Sendenhorst und Tönnishäuschen. Er war mit seinem Auto in ein Treckergespann gekracht.

Samstag, 18.04.2015, 15:04 Uhr

In diesen Traktor war der Fahrer des Smarts gerauscht. Anschließend war viel Kraftstoff ausgelaufen, der beseitigt werden musste.
In diesen Traktor war der Fahrer des Smarts gerauscht. Anschließend war viel Kraftstoff ausgelaufen, der beseitigt werden musste. Foto: Dirk Vollenkemper

Schwer verletzt wurde am späten Samstagvormittag ein Pkw- Fahrer bei einem Unfall auf der Landesstraße 586 zwischen Sendenhorst und Ahlen-Tönnishäuschen. Die Straße musste für mehrere Stunden bis etwa 16 Uhr gesperrt werden.

 

Gegen 11.30 Uhr kollidierte ein Smart mit einem Traktorgespann. Der Pkw wurde bei dem Zusammenprall in den Graben geschleudert, und der Fahrer wurde in seinem Fahrzeug schwer verletzt eingeklemmt. Er musste von der Feuerwehr mit schwerem Gerät befreit werden. Anschließend wurde er in ein Krankenhaus gebracht. Der angeforderte Rettungshubschrauber aus Dortmund kam dabei nicht mehr zum Einsatz.

Nach Polizeiangaben war der 39-jährige Mann aus Ennigerloh mit seinem Traktor samt einem beladenem Güllefassanhänger auf der L 586 von Tönnishäuschen in Richtung Sendenhorst unterwegs. Etwa 600 Meter vor der Einmündung zur Kreisstraße 4 wollte er nach links in einen Wirtschaftsweg einbiegen. Dabei kam es zum Zusammenstoß mit dem Pkw des 44 Jahre alten Smart-Fahrers aus Ahlen. Dieser wollte das Treckergespann in Richtung Sendenhorst überholen. Dabei stieß er mit seinem Pkw gegen die Vorderachse des abbiegenden Traktors. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Smart in den Straßengraben geschleudert und dabei total zerstört.

 

Der Treckerfahrer erlitt leichte Verletzungen. Im Smart befand sich auch ein Hund, der so schwer verletzt wurde, dass ihn der herbeigerufene Tierarzt noch vor Ort einschläfern musste, berichtet der Pressesprecher der Sendenhorster Feuerwehr, Ralf Willinghöfer.

Da bei dem Unfall aus dem Traktor mehrere Hundert Liter Dieselkraftstoff ausgelaufen waren, musste die Fahrbahn von einer Spezialfirma gereinigt und verschmutztes Erdreich ausgetauscht werden.

An der Unfallstelle wurde die Geschwindigkeit anschließend auf 50 Stundenkilometer begrenzt. Im Einsatz waren die Notärzte aus Sendenhorst und Ahlen sowie zwei Rettungswagen, der Löschzug der Feuerwehr Sendenhorst, sowie der Löschzug aus Albersloh, berichtet Ralf Willinghöfer.

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