Jutta van de Kamp verabschiedet
Ende einer schulischen Ära

Rinkerode -

Zwei Tage, bevor sie zum letzten Mal das Rektorenzimmer abschließen wird, wurde am Mittwoch die langjährige Rinkeroder Schulleiterin Jutta van de Kamp offiziell in den Ruhestand verabschiedet.

Mittwoch, 24.06.2015, 22:06 Uhr

Schulamtsdirektorin Karin Sannwaldt-Hanke (kl. Bild, re.) überreichte Jutta van de Kamp ihre Entlassungsurkunde. Die Schüler brachten ihrer langjährigen Leiterin an ihrem letzten Schultag ein Ständchen.
Schulamtsdirektorin Karin Sannwaldt-Hanke (kl. Bild, re.) überreichte Jutta van de Kamp ihre Entlassungsurkunde. Die Schüler brachten ihrer langjährigen Leiterin an ihrem letzten Schultag ein Ständchen. Foto: -mik-

„Ich gehe gerne aus der Schule. Ich habe erreicht, was zu erreichen war.“ Mit diesen Worten verabschiedete sich Jutta van de Kamp , Schulleiterin der katholischen Grundschule St. Pankratius , gestern im Rahmen einer Feierstunde in die Ruhephase der Altersteilzeit. Nach 17 Jahren an der Spitze der Einrichtung endet an der Grundschule damit eine Ära. Ulrich Schäpers , Vorsitzender des Männergesangvereins, fand dafür in seiner Rede die treffenden Worte: „Als ich die Einladung bekommen habe, habe ich erstmal meine Kinder angerufen und gefragt, ob sie sich noch an eine Grundschule ohne Frau van de Kamp erinnern können“, sagte er schmunzelnd. Zwar seien seine Kinder noch ohne die scheidende Rektorin zur Schule gegangen, aber seine Enkelkinder hätten die Grundschule nur mit der heute 63-Jährigen erlebt.

Worte des Lobes kamen auch von anderen Ehrengästen. So betonte Bürgermeister Carsten Grawunder, dass die Grundschule und ganz Rinkerode von Jutta van de Kamps großem Engagement profitiert habe. Pastoralreferentin Mechthild Döbbe sprach von einer „menschlichen und natürlichen Zusammenarbeit“. Und Ortsvorsteher Bernhard Stückmann attestierte ihr, vielen Rinkeroder Grundschülern „das passende Rüstzeug für ihr weiteres Leben“ mit auf den Weg gegeben zu haben. Darüber hinaus erinnerte sich Schulamtsdirektorin Karin Sannwaldt-Hanke an „ein Leuchten“ in van de Kamps Augen, sobald es um die Belange ihrer Schützlinge ging.

„Ich hatte viele geniale Ideen, die ich oft auch umsetzen konnte“, resümierte die 63-Jährige selbst – ohne dabei ihre Unterstützer zu vergessen. „Ich hatte immer viele Helfer an meiner Seite, und denen möchte ich danken“, betonte die scheidende Rektorin, die rückblickend auf ihr Berufsleben von einer „runden Sache“ sprach. Nun wolle sie die Zeit und ihr Leben genießen. Zudem sei sie „offen für Neues und neue Impulse“ und freue sich auf die Jahre nach der Schule. Heute verbringt Jutta van de Kamp den Tag mit ihren Schülern im Wald, ehe sie morgen zum letzten Mal das Rektorenzimmer zusperrt.

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