„Kinder helfen Kindern“ kehrt aus Fushë-Arrëz zurück
Dickes Paket geschnürt

Sendenhorst -

Seit 1989 ist „Kinder helfen Kindern“ in Ländern Osteuropas unterwegs, um Not zu lindern. Zunächst in der Ukraine, dann im rumänischen Baia Mare und seit Kurzem auch im albanischen Fushë-Arrëz. Anfang Juni bestückte die Hilfsorganisation aus Sendenhorst wieder einen Transport nach Albanien.

Freitag, 26.06.2015, 15:06 Uhr

Seit 1989 ist „Kinder helfen Kindern“ in Ländern Osteuropas unterwegs, um Not zu lindern. Zunächst in der Ukraine, dann im rumänischen Baia Mare und seit Kurzem auch im albanischen Fushë-Arrëz .

„Wir bemühen uns, dort die Arbeit von Pater Andreas Watermann aus Münster und den beiden Ordensschwestern, Sr. Gratias Ruf und Sr. Bernadette Ebenhoch, zu unterstützen“, berichtet Hermann-Josef Lewentz , Gründer der Aktion „Kinder helfen Kindern“ (KhK), die seinerzeit an der Realschule St. Martin entstand.

Vor wenigen Tagen sind die Helfer aus Albanien zurückgekehrt. Dieses Mal hat „KhK“ die Aktion komplett selbst finanziert. Sogar für die Fahrt konnte Lewentz einen Sponsor finden. So wurde ein Malteser-Lkw, der erneut von den Warendorfer Maltesern Felix Schäpermeier und Thomas Weil ehrenamtlich gesteuert wurde, mit vielerlei Hilfsgütern beladen. Pädagogisches Material für den Kindergarten in Fushë-Arrëz sowie Medikamente und Verbandsmaterial für Armen-Ambulanz, Material für Nähkurse (Nähmaschinen) sowie Strickgruppen (Wolle) und Erstausstattungen für Neugeborene, deren Mütter die beiden Ordensschwestern in Hygienekursen auf ihren Nachwuchs vorbereiten, war enthalten. Aber auch Saatgut, Werkzeug, Waschbecken, Betten Rollstühle, Möbel und Kirchengüter brachten die Helfer nach Albanien.

„Außerdem werden wir uns auch an einem Patenschaftsprogramm für die ärmsten Familien beteiligen“, berichtet Hermann-Josef Lewentz. Sach- und Lebensmittelspenden sollen diesen Familien helfen. „Aber auch die Anschaffung einer Kuh, Ziege oder eines Schafes ist geplant“, schmunzelt Lewentz und erinnert sich an die Aktion in Baia Mare, in der „KhK“ so manche Kuh, etliche Hühner und so manchen Hahn namens Hermann finanziert hatte. Darüber hinaus gibt es für die Ärmsten ein Bauprojekt, das die Reparatur oder den Neubau von Wohnhäusern vorsieht. Auch daran will sich „KhK“ beteiligen.

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