50. Geburtstag des Kolping-Blasorchesters
Musikanten lassen es krachen

Albersloh -

Zum 50. Geburtstag ließen es die Musiker des Kolping-Blasorchesters und deren zahlreiche Gäste mächtig krachen. Zum Freundschaftstreffen fanden sich 21 Musikvereine aus der Region ein, die zeigten, was sie musikalisch so alles drauf haben.

Dienstag, 20.10.2015, 14:10 Uhr

Es ist wohl nicht übertrieben, wenn man das Jubiläumsfest des Kolping-Blasorchesters als rundum gelungen bezeichnet. Angefangen mit einem zünftigen Oktoberfest bis hin zum Freundschaftstreffen mit 21 Musikvereinen: Das ganze Wochenende wurde ausgelassen mit vielen Gästen der 50. Geburtstag gefeiert.

Nach einer durchtanzten „Wies’n-Nacht“ fanden sich auch am Sonntag wieder viele Geburtstagsgäste im Festzelt ein. Dort nahmen sie an den Tischen Platz, die noch am Vorabend einer harten Materialprobe standhalten mussten. Während sich die einen mit Kaffee und Kuchen am Stand der Albersloher Landfrauen bedienten, schmeckte den anderen schon wieder ein kühles Geburtstagsbier. So oder so: Die Laune im voll besetzten Festzelt sollte auch am Sonntagnachmittag wieder super sein.

„Ich darf euch ganz herzlich im Namen des Albersloher Kolping-Blasorchesters willkommen heißen“, begrüßte Marco Berheide die Gäste. „Dieses Aufgebot an Vereinen und Gästen ist einfach überwältigend“, freute sich der Vorsitzende des KBO. Ein besonderer Gruß ging an die 21 Musikzüge, die sich zuvor auf der Wiemhove versammelt hatten, um etappenweise musizierend durchs Dorf zum Festzelt zu ziehen. „50 Jahre Vereinsgeschichte sind ein Zeitraum, auf den aus unserem jetzigen Orchester leider keiner mehr vollständig zurückblicken kann“, resümierte Marco Berheide. Aus den Anfängen von 1965, als damals gegründeter Fanfarenzug der Katholischen Jungmänner Gemeinschaft Albersloh, sei bis auf den Namen des Dorfes nicht mehr viel geblieben. „Es hat sich scheinbar das Blatt gewendet. Heute sind wir ein Blasorchester, das mehrheitlich von ‚Jungfrauen‘ – na ja – sprechen wir lieber von jungen Frauen, dominiert wird“, erklärte der Vorsitzende lachend. Besonders stolz sei man auch auf die „Orchesterältesten“, die in der Folge aufgezählt wurden. Dabei habe es „Kapellmeister a.D.“ Alfons Book bis heute schon auf immerhin 36 aktive Jahre gebracht.

Als Ortsvorsteher und Schirmherr der Jubiläumsveranstaltung gratulierte Sebastian Sievers dem KBO. „Aus dem Dorfleben ist das KBO nicht mehr wegzudenken“, lobte Sievers, der sich dem Orchester sehr verbunden fühlt. Bevor er dem Verein ein Geburtstagsgeschenk der Stadt überreichte, erinnerte er noch an das Konzert im Rahmen des Stadtjubiläums am kommenden Wochenende, das von fünf Musikzügen gestaltet wird.

Doch es sollten an diesem Nachmittag nicht viele Worte, sondern eine Menge Musik gemacht werden. Zur Einstimmung war eigentlich das gemeinschaftliche Spiel des Stückes „Preußens Gloria“ geplant. Doch anlässlich eines bayrischstämmigen Oktoberfestes entschied man sich für „Mit Sang und Klang“. Imposant füllten die Musikzüge das Zelt mit ihrem gemeinsamen Spiel und ernteten von den Zuhörern viel Applaus.

Temperamentvolle Musik sollte auch weiterhin den Nachmittag dominieren, wobei ein vielfältiges Rahmenprogramm den Festtag abrundete. Hau den Lukas, Hüpfburg oder Hufeisenwerfen gehörten zu den Spielen, die für weitere Gaudi sorgten. So wurde bis in den Abend gemeinsam ein Geburtstagsfest gefeiert, dass sicherlich auch nach weiteren 50 Jahren beim KBO unvergessen bleiben wird.

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