Bürgerstiftung stellt „Givebox“ auf
Geben macht glücklich

SEndenhorst -

In zahlreichen Großstädten gibt es sie schon – mit großem Erfolg. In der „Givebox“ können Dinge, die nicht mehr gebraucht werden, die aber zum Wegwerfen noch zu schade sind, deponiert werden. Und so anderen Bürgern noch eine Freude machen. Ein simples Prinzip, das einfach und ohne viel Aufwand nachzumachen ist, dachte sich auch die Bürgerstiftung Sendenhorst/Albersloh.

Sonntag, 20.03.2016, 10:03 Uhr

Die Erstausstattung der „Givebox“ haben sie gleich mitgebracht: (v.l.) Ulrich Habla, Anni Koch, Barbara Jeiler, Hubert Böcker, Wolfgang Schmeken und Walter Kofoth.
Die Erstausstattung der „Givebox“ haben sie gleich mitgebracht: (v.l.) Ulrich Habla, Anni Koch, Barbara Jeiler, Hubert Böcker, Wolfgang Schmeken und Walter Kofoth. Foto: Anke Weiland

Gesagt, getan: Nach einigen organisatorischen Vorarbeiten wurde am Donnerstagnachmittag die „Givebox“ der Bürgerstiftung aufgestellt und bereits mit den ersten schönen Kleinigkeiten bestückt. Sie steht auf dem Parkplatz der Fleischerei Koch und ist über die Gasse zwischen den Geschäften Klostermann und NKD , oder auch über die Schulstraße auf dem Parkplatz gegenüber von Haus Siekmann erreichbar.

Der Standort ist wohl durchdacht, erzählt Barbara Jeiler über das eigenständige Projekt. „So ist die Box nicht sofort einzusehen, die Privatsphäre bleibt gewahrt.“ Es sei jedoch gar nicht so leicht gewesen, eine geeignete Stelle für die „Givebox“ zu finden, berichtet Jeiler. Anni Koch war jedoch sofort begeistert von der Idee. „Mein Sohn ist da sehr flexibel“, sagt sie. So hatten die Grundstücksbesitzer sofort eingewilligt. „Es dient doch der Allgemeinheit.“

Zwei Mal pro Woche wird die Box von der Bürgerstiftung kontrolliert. „Wir hoffen, dass sie so gut angenommen wird, wie das öffentliche Bücherregal in der Fußgängerzone“, meint Ulrich Habla mit Blick auf das vor über zwei Jahren mit Hilfe der Bürgerstiftung initiierte Projekt. „Das Prinzip ist das gleiche: hineinstellen und herausnehmen. Doch die ‚Givebox‘ soll natürlich keine Ablagestelle für Restmüll sein.“

Man könnte es eine Tauschbörse für kleine Haushaltsgegenstände und Dekoartikel nennen. So haben die Organisatoren der Stiftung auch gleich einige Dinge für die von Walter Kofoth aufgestellte Box mitgebracht. Eine kleine ausrangierte Kaffeemaschine, einige Tassen, Blumenübertöpfe und ein Radiorekorder werden flugs in die Regale eingeräumt und warten nun auf neue, glückliche Besitzer.

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