Saison des ADFC beginnt am 20. April
Frühlingsgefühle locken aufs Rad

Sendenhorst -

Der Frühling steht in den Startlöchern, die Räder sind poliert. Auch die Radler des ADFC können es kaum noch erwarten: Mit der Feierabendtour am Mittwoch, 20. April, eröffnet die ADFC-Ortsgruppe Sendenhorst die diesjährige Tourensaison. In einem Flyer haben die Organisatoren alle Radtouren von April bis Oktober zusammengestellt.

Samstag, 26.03.2016, 13:03 Uhr

Die neuen Radtouren sind geplant. Maria Schäfer (l.) und Jutta Fliß freuen sich auf den Saisonstart.
Die neuen Radtouren sind geplant. Maria Schäfer (l.) und Jutta Fliß freuen sich auf den Saisonstart. Foto: Anke Weiland

Im Programm sind wieder die regelmäßigen Feierabend-Touren um Sendenhorst herum, die in diesem Jahr wöchentlich im Wechsel, mittwochs oder donnerstags, ab 18.30 Uhr über eine Strecke von etwa 30 Kilometern durchgeführt werden. Darüber hinaus bietet die Ortsgruppe zwölf geführte Radtouren für alle Interessierten an, erzählen Maria Schäfer und Jutta Fliß. Dann werden Strecken von 30 bis 65 Kilometern zurückgelegt, oft zu besonderen Orten, an denen eingekehrt wird oder auch eine Besichtigung geplant ist.

So geht es zum Beispiel am 24. April zum Ponyhof Georgenbruch nach Everswinkel. Abfahrt ist um 11.30 Uhr. Die Radler starten alle Touren vom K+K-Parkplatz aus. Die Teilnahme ist für Mitglieder kostenlos, Nichtmitglieder zahlen einen Obolus von drei Euro pro Person, bei den Feierabendtouren sind es zwei Euro.

Eine der längsten Touren ist sicherlich die zum Kloster Vinnenberg nach Warendorf-Milte am 20. August. Etwa 65 Kilometer werden geradelt. Im Landgasthof „Zum kühlen Grunde“ ist in Vinnenberg eine Einkehr geplant. Eine Anmeldung zu den Touren ist nicht nötig. Eine Übersicht über alle weiteren Termine und Fahrziele gibt der Flyer, der gerade druckfrisch erschienen ist.

Einige der insgesamt 50 Mitglieder der ADFC-Ortsgruppe haben mittlerweile einen Tourenleiterschein erworben, erzählt die Vorsitzende Maria Schäfer. Dabei haben sie gelernt, Touren sinnvoll zu planen und im Anschluss zu leiten. Dazu gehört zum Beispiel auch das richtige Überqueren von Straßen oder Ampelübergängen in der Gruppe sowie das sichere Abbiegen.

Eine Helmpflicht gibt es beim ADFC nicht, sagt Schäfer. „Inzwischen tragen aber fast alle Teilnehmer einen Helm“, setzt der Verein eher auf die Eigenverantwortung. Gefahren wird in einem moderaten Tempo. Mit 15 bis 18 Stundenkilometern ist die Gruppe unterwegs. „Nicht zu langsam, nicht zu schnell. Bummeltouren liegen mir nicht“, schmunzelt Schäfer. Und rät allen interessierten Radlern: „Einfach mal ausprobieren, ob das Tempo passt.“

Gefahren wird übrigens bei fast jedem Wetter. „Nur ein Mal haben wir eine Feierabendtour abgesagt, weil es so heiß war“, erinnert sich Jutta Fliß noch gut. Während einer anderen Fahrt seien sie so richtig nass geworden. „Das war glücklicherweise auf dem Rückweg“, lächelt Maria Schäfer. Und freut sich schon auf die Radtouren, die neben dem gesundheitlichen Aspekt auch sehr gesellig seien.

Anzeige
http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/3890173?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F106%2F190%2F4852552%2F4852562%2F
Phänologischer Kalender aus dem Takt
Die Zeiten ändern sich: Phänologischer Kalender aus dem Takt
Nachrichten-Ticker