Kostenloses W-Lan
Freifunk rund um die Friedenskirche

Sendenhorst -

Gemeinsam mit Thomas Lohmann, einem der Initiatoren des Freifunk-Projektes in Sendenhorst, hat Pfarrer Manfred Böning rund um die Friedenskirche Freifunk eingerichtet. Das Presbyterium der evangelischen Kirchengemeinde hatte zuvor das Errichten des kostenlosen W-Lan genehmigt.

Samstag, 11.06.2016, 10:06 Uhr

Pfarrer Manfred Böning (2.v.r.)  freut sich mit (v.l.) Jutta Fliß, Gisela Ferrarotto, Gerlinde vom Werth und Ina Morgenstern über den neuen Freifunk-Standort an der Friedenskirche
Pfarrer Manfred Böning (2.v.r.)  freut sich mit (v.l.) Jutta Fliß, Gisela Ferrarotto, Gerlinde vom Werth und Ina Morgenstern über den neuen Freifunk-Standort an der Friedenskirche Foto: .

Dabei kamen während der Sitzung die Vorteile zur Sprache, heißt es in einer Mitteilung der Gemeinde. Etwa, dass Jugendliche sich schnell im Netz informieren könnten oder das Netz für die Deutschkurse für Flüchtlinge, die in den Räumen des Gemeindehauses stattfinden, genauso verwendet werden kann, wie in der Konfirmandenarbeit. Auch gehöre ein offenes Netz nun als sogenannter „God-Spot für jeden“ zum Konzept einer einladenden Kirche.

„Zu Hause bin ich da, wo sich mein Handy automatisch mit dem W-Lan verbindet“, so Pfarrer Manfred Böning nach einem Tweet aus dem Netz. Böning nutzt das W-Lan an der Kirche dann auch bei Gesprächen anlässlich von Taufen oder Trauungen, um ein Gebet oder einen Spruch herauszusuchen.

Als Nachteil brachten einige Presbyterinnen zur Sprache, dass gerade Jugendliche während des sonntäglichen Gottesdienstes sich durch Kurznachrichten auf ihrem Handy leicht ablenken ließen. Pfarrer Böning werde das Verhalten im Gottesdienst mit ihnen durchsprechen und dabei die Geschichte erzählen über Jugendliche, die jeweils ihren Pfarrer fragten, wie das in der Kirche mit dem Handy ist. „Der eine fragte: Herr Pfarrer, darf ich beim Beten auch auf dem Handy zocken? Antwort: Nein, auf keinen Fall! Der andere fragte: Herr Pfarrer, darf ich beim Handy daddeln auch beten? Antwort: Ja, natürlich.“

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