Radwegverein aufgelöst
Der Weg war das Ziel

Albersloh -

Der Verein „Bürgerradweg Ahrenhorst“ ist Geschichte. Am Donnerstag trafen sich Mitglieder und Vorstand zur offiziellen Vereinsauflösung. Was bleibt, ist eine sichere Verbindung zwischen Albersloh und Drensteinfurt, die mit viel ehrenamtlichem Einsatz und großer Spendenbereitschaft realisiert werden konnte.

Freitag, 26.08.2016, 14:08 Uhr

Zur Vereinsauflösung hatte der Vorstand des Vereins „Bürgerradweg Ahrenhorst“ mit Eberhard Bonse, Hubert Rehbaum, Michael Naber und Helmut Hackenesch (v.l.) eingeladen.
Zur Vereinsauflösung hatte der Vorstand des Vereins „Bürgerradweg Ahrenhorst“ mit Eberhard Bonse, Hubert Rehbaum, Michael Naber und Helmut Hackenesch (v.l.) eingeladen. Foto: -cri-

Der Verein „ Bürgerradweg Ahrenhorst“ ist Geschichte. Am Donnerstag trafen sich Mitglieder und Vorstand zur offiziellen Vereinsauflösung . Was bleibt, ist eine sichere Verbindung zwischen Albersloh und Drensteinfurt , die mit viel ehrenamtlichem Einsatz und großer Spendenbereitschaft realisiert werden konnte. Ein Erfolg, auf den nun alle Beteiligten mit Stolz blicken.

Mit einem Rückblick auf die Bauarbeiten zum Bürgerradweg Ahrenhorst eröffnete Vorsitzender Helmut Hackenesch die Mitgliederversammlung. Dabei rief er den Zuhörern viele erfolgreiche, aber auch manch schwierige Bauabschnitte in Erinnerung. Rückblickend wurde deutlich, wie viel Engagement, Muskel- und Maschinenkraft zwischen dem Beginn der Bauarbeiten und der Eröffnung des Radwegs im April dieses Jahres investiert worden waren.

Es fanden nicht nur die Arbeitseinsätze beim Bau, sondern auch die Hilfsbereitschaft im Hintergrund lobende Erwähnung. Beispielsweise seien anlässlich des Sendenhorster Stadtfests circa 80 Kuchen gebacken worden, die während der Cafeteria Spendeneinnahmen in Höhe von 2000 Euro eingebracht hätten. Generell sei die Spendenbereitschaft enorm gewesen. Insgesamt seien Spendengelder in Höhe von 53 000 Euro geflossen. Als „enorm“ beschrieb der Vorsitzende auch die Hilfsbereitschaft unterschiedlicher Vereine, Gruppen und Einzelpersonen, wie beispielsweise die des Baggerfahrers Josef Pälmke. „Es ist nicht selbstverständlich, dass man in einem Dorf solche Unterstützung erfährt. Dankeschön!“, schloss Helmut Hackenesch seinen Vortrag.

Kassierer Michael Naber widmete sich den Finanzen. Die Kosten für den Radweg bezifferte er auf rund 360 000 Euro. Detailliert benannte der Kassierer die Einnahmen und Ausgaben. Unterm Strich verblieb ein dreistelliges Kontoguthaben, das nach Abzug einiger noch anfallender Kosten der Stadt Sendenhorst überwiesen werden soll. Auf Antrag der Kassenprüfer, die Michael Naber eine „akribisch geführte Kasse“ attestierten, wurde der Vorstand entlastet. Zu Liquidatoren wurden einstimmig Helmut Hackenesch und Michael Naber gewählt. Sie stehen in Zukunft bei Fragen rund um den Radweg als Ansprechpartner zur Verfügung.

„Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht. Der Radweg ist gut geworden und seine Finanzierung ist eine Punktlandung“, befand der zweite Vorsitzende, Eberhard Bonse, bevor die Liquidatoren die Vereinsauflösung beschlossen.

Mit Applaus lobten die Mitglieder die engagierte Vorstandsarbeit. Ortsvorsteher Sebastian Sievers bedankte sich im Namen aller Albersloher Bürger und befand: „Die Verantwortung, die hier übernommen wurde, muss Anerkennung finden“. Henning Rehbaum (CDU) merkte an, dass es eigentlich Aufgabe des Landes sei, Radwege zu bauen. „Hier packen die Bürger selber an. Ganz vielen Dank für die geleistete Arbeit“, lobte er.

Mit einem Bildervortrag rief Hubert Rehbaum zum Ende der Versammlung Erinnerungen an den Radwegbau wach. Dabei zeigte er auch eine Messfahrt mit seinem Rad, mit der er per Tacho dokumentiert hatte, dass der „Bürgerradweg Ahrenhorst“ genau 3,79 Kilometer lang ist. Ein stolzes Stück Arbeit, das mit Bravour und Engagement Vieler gestemmt wurde.

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