Stadtradeln: 24 534 Kilometer gestrampelt
Klimaschutz durch „null Emission“

Sendenhorst/Albersloh -

Die Teilnehmer an der Aktion „Stadtradeln“ haben im Sommer 24 534 Kilometer gestrampelt. Jetzt wurden die Sieger prämiert, die als Team oder solo die meisten Kilometer auf die Straße gebracht hatten.

Freitag, 07.10.2016, 06:10 Uhr

Zur Preisübergabe trafen sich einige der Teilnehmer im Haus Siekmann.
Zur Preisübergabe trafen sich einige der Teilnehmer im Haus Siekmann. Foto: Anke Weiland

Klimaschutz ist gegenwärtig in aller Munde. Auch der Stadtverwaltung liegt das Thema am Herzen. „Wir werden den Klimawandel nicht rückgängig machen können, lediglich etwas abschwächen. Darin sind sich die Klimaforscher einig“, meinte Wolfgang Huth von der Stadtverwaltung bei der Prämierung der besten Radler der diesjährigen „Stadtradel-Aktion“. Er dankte, gemeinsam mit seinem Kollegen Hans-Günter Wübbels , Thomas Erdmann und Maria Schäfer für deren Unterstützung bei der Durchführung.

Dies sei sicher nur eine kleine Aktion zur Vermeidung von CO₂, so Huth. Dennoch sei es eine Stellschraube, bei der jeder aktiv werden kann: „Wenn viele kleine Dinge zusammengetragen werden, kann dies eine große Wirkung haben.“

Die insgesamt acht Teams mit 110 Radlern, die im Sommer aktiv an der Veranstaltung teilgenommen hatten, hätten über den Wettbewerbszeitraum von drei Wochen eine Strecke von 24 534 Kilometer zurückgelegt und somit 3484 Kilogramm CO₂-Belastung vermieden. „Das liegt im Schnitt vom Vorjahr und ist ein sehr gutes Ergebnis“, freute sich Wolfgang Huth. Deutschlandweit seien so im vergangenen Jahr 3500 Tonnen CO₂ weniger ausgestoßen worden.

Und es sei immer noch viel Einspar-Potenzial vorhanden, betonte Huth. Der Grundgedanke, bei kleinen Wegen das Auto stehen zu lassen und öfter das Fahrrad mit „null Emission“ zu gebrauchen, sollte durch diese Kampagne, die bereits zum vierten Mal stattfindet, nach außen transportiert werden. So werde es auch im kommenden Jahr eine „Stadtradel-Aktion“ geben.

Für Anregungen und Kritik der Anwesenden standen Huth und Wübbels nach der Preisverleihung zur Verfügung.

Preise wurden in verschiedenen Kategorien vergeben. Die Teams mit den meisten Radlern wurden vom Sportverein Grün-Weiß Albersloh und der Kolpingsfamilie gestellt (jeweils 27 Teilnehmer). Auf dem zweiten Platz landete der ADFC mit 25 Radlern, die „Asphaltkiller“ kamen mit 13 aktiven Teilnehmern auf den dritten Platz.

Die meisten Kilometer hatte das Team der „Asphaltkiller“ zurückgelegt (6903) und belegte damit Platz eins. Der ADFC folgte mit 6711 Kilometern dicht dahinter auf dem zweiten Platz. 5870 Kilometer hatten die Radler von GWA (dritter Platz) auf die Straße gebracht.

Bei den Einzelradlern sicherte sich Reinhard Kruse mit 954 Kilometern den ersten Platz unter den Rennradlern. Irmgard Lambert belegte den ersten Platz unter den Freizeitradlern mit stolzen 876 Kilometern.

Bei den Gelegenheitsradlern hatte Olaf Schmidt mit 402 Kilometern die Nase vorn. Als besonderes Event wurde das „Quizradeln“ vom ADFC durch die Stadtverwaltung prämiert. „Eine solche Sonderaktion passt vom Sinn sehr gut in das Stadtradeln “, freute sich Huth über diese besondere Veranstaltung, von der im nächsten Jahr auch gerne mehr durchgeführt werden könnten.

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