In den Kitas „Stoppelhopser“ und Maria Montessori wird täglich fisch gekocht
Möhreneintopf und Chicken-Crossies

Sendehorst -

Seit 2007 kocht Irmelin von Soosten, staatlich geprüfte ländliche Hauswirtschaftsmeisterin, im „Stoppelhopser“. Im Maria-Montessori-Kindergarten steht seit 2013 die gelernte Konditormeisterin Mechthild Deipenwisch am Herd. In beiden Kitas wird täglich frisch gekocht.

Samstag, 12.11.2016, 15:11 Uhr

Den Kindern schmeckt‘s: Irmelin von Soosten, Mechtild Deipenwisch, Renate Kersting und Dieter Lohmann (v.li.) sind stolz auf die frische Küche in den beiden Kitas.
Den Kindern schmeckt‘s: Irmelin von Soosten, Mechtild Deipenwisch, Renate Kersting und Dieter Lohmann (v.li.) sind stolz auf die frische Küche in den beiden Kitas. Foto: Anke Weiland

Das Essen kommt an, da sind sich Renate Kersting, Leiterin des Maria-Montessori-Kindergartens, und Dieter Lohmann , Leiter der Kita Stoppelhopser “, einig. Nicht unschuldig daran sind die Köchinnen der beiden Einrichtungen, die täglich frisch für die Kinder kochen.

Seit 2007 kocht Irmelin von Soosten, staatlich geprüfte ländliche Hauswirtschaftsmeisterin, im „Stoppelhopser“. Im Maria-Montessori-Kindergarten steht seit 2013 die gelernte Konditormeisterin Mechthild Deipenwisch am Herd. Sie kennt sich nicht nur mit Süßwaren bestens aus. Auch die tägliche gesunde, vitaminreiche Küche ist ihr nicht fremd.

Beide Köchinnen richten sich bei der Zubereitung der Kita-Kost nach der Checkliste zum „Qualitätsstandard für die Verpflegung in Tageseinrichtungen für Kinder“ der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE). „Das sind nette Richtlinien“, findet Mechtild Deipenwisch, die sich eng an den Bedürfnissen der Kinder orientierten. „Die Rezepte sind ausgewogen, und es gibt regelmäßige Speisepläne“, ergänzt ihre Kollegin Irmelin von Soosten.

Dort ist genau aufgeführt, wie viel Fisch, Fleisch, Gemüse und Obst auf den Tisch kommen soll, damit die Kost ausgewogen und gesund ist. „Kleine Kinder brauchen zum Beispiel ganz viel Eiweiß für das Wachstum der Muskeln und für das Gehirn“. Dazu gebe es in den Speiseplänen besonders viel Getreideprodukte, Kartoffeln und Reis, erzählen die Köchinnen.

Die Kinder mögen das Essen. „Wir haben es einmal durchgekocht und gesehen, was zurückkommt“, merken die beiden an. Das wird dann nicht wieder gekocht. Doch was bei den Kleinen aufgegessen werde, das mögen die Großen in der Regel auch. Regelmäßig besuchen die Köchinnen zu dem Thema Fortbildungen, um sich auf den neuesten Stand zu bringen und Anregungen mitzunehmen. „Wir haben auch von den Eltern positive Rückmeldungen“, sagt Renate Kersting, „Einige fotografieren sogar den Speiseplan, um Ideen für zu Hause zu bekommen.“ „Es wird sehr wertgeschätzt“, meint auch Dieter Lohmann.

Und auch die Köchinnen freuen sich über die Reaktionen der Kinder: „Sie kommen morgens in die Küche und fragen, was es heute gibt. Das ist schon was anderes, als wenn man das Essen liefern lässt. Sie sehen, wie es gekocht wird, riechen den Duft und interessieren sich sehr dafür.“ Dieter Lohmann: „Das ist schon eine häusliche Atmosphäre, denn unsere Köchinnen gehen auch auf Wünsche der Kinder ein.“

„Und sie probieren alles, darauf achten wir“, erzählt Renate Kersting. „Wenn sie es dann nicht mögen, ist es auch okay. Aber sie sind schon unempfindlich und mögen vieles.“ Kürbiscremesuppe, Möhreneintopf , Backofenkartoffeln oder Chicken-Crossies sind einige der Favoriten der Kids. „Pommes mache ich nicht, der Fettgehalt ist zu hoch“, meint Irmelin von Soosten.

Eintöpfe essen die Kinder generell gerne, haben die Köchinnen festgestellt. Fisch ist eher schwierig. „Fischstäbchen oder Frikadellen aus frischem Fisch, die gehen gut.“

Und auch die Erzieherinnen seien Vorbilder, wenn gemeinsam gegessen wird. „Es hat einen großen Wert, was sie über das Essen sagen“, meint Dieter Lohmann. In der Regel gebe es keine Probleme beim Mittagessen, im Gegenteil: „Die Kinder essen gerne und viel, sie haben nach dem Spielen Hunger.“

Und die Atmosphäre beim Essen sei ebenso wichtig, da wird geredet und gemeinsam gelacht.

Auch auf Unverträglichkeiten wird bei der Zubereitung der Speisen geachtet. „Glutenallergien oder auch Neurodermitis, die Unverträglichkeiten nehmen leicht zu“, haben die Köchinnen festgestellt. Und für die Kleinsten wird das Essen selbstverständlich püriert. Auch auf die Mahlzeit an diesem Tag freuen sich die Kinder bereits. Es gibt Linseneintopf im „Stoppelhopser“, dazu Mandarinen und Brot. Im Montessori-Kindergarten gab es Möhreneintopf mit Kalbshackbällchen, ein Lieblingsessen der Kids.

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