Geschichten aus dem Koffer von Susanne Tiggemann
Von Kamelen ohne Höcker und kleinen Zombies

Albersloh -

Die Geschichten-Erzählerin Susanne Tiggemann öffnete in der Ludgerusschule ihren Koffer und bereitete einen fantasievollen Vormittag.

Sonntag, 20.11.2016, 18:11 Uhr

In der zum „Hörsaal“ umfunktionierten OGS der Ludgerusschule faszinierte Susanne Tiggemann die Schüler mit kuriosen Geschichten.
In der zum „Hörsaal“ umfunktionierten OGS der Ludgerusschule faszinierte Susanne Tiggemann die Schüler mit kuriosen Geschichten. Foto: Christiane Husmann

„Wo kommen die Geschichten her?“ Auf die Frage von Susanne Tiggemann hatten die Schüler der Ludgerusschule gleich mehrere Antworten: „Aus alten Zeiten. Aus der Bücherei. Aus der Bibel.“ Und – wie sich herausstellen sollte – aus einem Koffer, den die Geschichtenerzählerin in den Räumen der zum „Hörsaal“ umgewandelten OGS ans Tageslicht befördert hatte.

Susanne Tiggemann gehört zum Geschichtenerzählerteam des Vereins „ Theomobil “, das am Freitag bei der „Sendenhorster Erzählnacht“ gastierte. Diesen Anlass nutzte die Ludgerusschule zum wiederholten Mal, die anwesenden Erzählkünstler ebenfalls einzuladen. „In der heutigen Zeit ist die frei erzählte Geschichte für die Kinder noch ein besonderes Erlebnis“, weiß Schulleiterin Annette Stüer , die sich über den Besuch der Geschichtenerzählerin freut.

Finanziert wurde der Erzähltag durch Elternbeiträge. Mit zwei Auftritten für jeweils die ersten und zweiten und im Anschluss die dritten und vierten Klassen, begeisterte Susanne Tiggemann die jungen Zuhörer.

Kuriose Gestalten wurden zum Leben erweckt. Da erfuhren die Kinder von arbeitsscheuen Kamelen , die sich ohne Höcker aber mit „Humpf“ durchs Leben mogeln. Auch war von dummen Füchsen und klugen Raben die Rede.

Zum Abschluss der Erzählstunde wurde es dann auch noch gruselig. Zum einen, weil der kleine Peter das Einmaleins lernen musste, zum anderen, weil ihm dabei ein zahnloser Minizombie Gesellschaft leisten sollte. Mit viel Witz nahm die Geschichtenerzählerin dem Monster seinen Schrecken. Begeistert halfen die Kinder dabei mit, das Schreckgespenst einfach aus dem Fenster zu katapultieren.

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