GWA-Platzwart Gerd Buchholz übergibt sein Amt an Marc Schweers
Viel, viel mehr als Rasenmähen

Albersloh -

Ob Natur- oder Kunstrasenplatz, die Sportanlage von Grün-Weiß-Albersloh kann sich sehen lassen. Das ist wohl in großem Maße Gerd Buchholz zu verdanken, der sich als Platzwart viele Jahre insbesondere um die Grünflächenpflege des Sportvereins gekümmert hat.

Sonntag, 01.01.2017, 17:01 Uhr

Mit Blumen, Präsentkorb und vielen lobenden Worten verabschiedeten Helmi Niewerth und Ralf Stötzel (2.u.4.v.l.) den langjährigen Platzwart Gerd Buchholz (3.v.l.). Sein Amt übernimmt Marc Schweers.
Mit Blumen, Präsentkorb und vielen lobenden Worten verabschiedeten Helmi Niewerth und Ralf Stötzel (2.u.4.v.l.) den langjährigen Platzwart Gerd Buchholz (3.v.l.). Sein Amt übernimmt Marc Schweers. Foto: Christiane Husmann

Ob Natur- oder Kunstrasenplatz , die Sportanlage von Grün-Weiß-Albersloh kann sich sehen lassen. Das ist wohl in großem Maße Gerd Buchholz zu verdanken, der sich als Platzwart viele Jahre insbesondere um die Grünflächenpflege des Sportvereins gekümmert hat. Jetzt will der Albersloher kürzer treten und übergibt sein Amt an Marc Schweers .

Die Aufgaben des Platzwarts sind vielfältig. Gerd Buchholz fasst sie so zusammen: „Den Rasen pflegen, damit die Halme stehen.“ Damit die stehen, muss aber viel Zeit und Arbeit investiert werden. Mähen, Wässern, Abkreiden und Koordinieren gehören mit anderen Arbeiten zum Aufgabengebiet eines Platzwartes. Sein Ziel ist es, die Plätze tipptop in Form zu halten. „Da muss man auch mal mit den Spielern meckern“, weiß Gerd Buchholz aus rund zehnjähriger Erfahrung. „Und die Trainer wiederum meckern, wenn der Platz witterungsbedingt gesperrt werden muss“, nimmt’s der Albersloher gelassen. Also durchaus ein Amt, mit dem man sich unbeliebt machen könnte. Doch die Sportler wissen, den Namen Buchholz zu schätzen. Auch Gerd Buchholz‘ Sohn Andreas hat sich lange Zeit als Platzwart engagiert.

„Da muss man mit Herzblut ran“, sagt auch Ralf Stötzel . Als Vorsitzender des Albersloher Sportvereins lobt er die Arbeit des Platzwartes, der durchaus schon mal nachts beim Wässern des Platzes gesichtet worden sei. Ob heiße Sommer, matschige Winter oder freche Maulwürfe – ein Platzwart kämpft an vielen Fronten. Wobei die Maulwürfe spätestens im Sommer aufgrund des lauten Fußballspiels kapitulieren würden und den Rückzug anträten. „Übrigens muss nicht nur der Natur- sondern auch der Kunstrasen gepflegt werden“, erklärt Ralf Stötzel. „Den muss man nicht nur bürsten, sondern auch wässern – damit der Untergrund nicht eintrocknet – sonst gibt’s Wellen“, erklärt Gerd Buchholz. Sein Wissen und die vielfältigen Aufgaben gibt der 76-jährige jetzt an Marc Schweers weiter. Der freut sich auf seine Aufgabe. „Ich habe da Lust dran“, erklärt der Albersloher, der seine Freizeit nach der Arbeit sinnvoll einsetzen will. Der Vater einer siebenmonatigen Tochter findet es wichtig, dass etwas für den Sport und die Jugend getan wird. „Wir freuen uns, dass wir jemanden aus dem Dorf gefunden haben, der Gerds Aufgaben übernimmt“, ist Ralf Stötzel erleichtert. „Und Dir, lieber Gerd, vielen Dank für die gute Arbeit“, verabschiedet er Gerd Buchholz, der zugesagt hat, dass er sich gerne als Urlaubsvertretung weiter darum kümmern wolle, dass die Halme auf den Plätzen auch immer schön senkrecht stehen.

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