Christliche Krankenhaushilfen besuchen den Bundestag
Eine Reise nach Berlin

Sendenhorst/Berlin -

Die christliche Krankenhaushilfen des St.-Josef Stifts sind in die Bundeshauptstadt Berlin gefahren. Dort haben sie auch den heimischen Bundestagsabgeordneten Bernhard Daldrup getroffen.

Sonntag, 02.04.2017, 13:04 Uhr

Annette Mertens (6.v.re.) und ihr Team kamen bei ihrer Berlin-Reise im Reichstag auch mit dem Bundestagsabgeordneten Bernhard Daldrup zusammen.
Annette Mertens (6.v.re.) und ihr Team kamen bei ihrer Berlin-Reise im Reichstag auch mit dem Bundestagsabgeordneten Bernhard Daldrup zusammen.

Berlin hautnah erleben und dem Bundestagsabgeordneten von ihrem Alltag berichten: Das wollten die Mitglieder der christlichen Krankenhaushilfe des St.-Josef Stifts, heißt es im Bericht des SPD-Bundestagsabgeordneten Bernhard Daldrup . Gemeinsam mit der Leiterin und Gründerin der Krankenhaushilfe, Annette Mertens , folgten die ehrenamtlich Engagierten der Einladung des Sendenhorster Abgeordneten.

Der Empfangsdienst hatte sich 1984 gegründet und betreut mittlerweile mehr als 9500 stationäre Patienten jährlich. Angefangen bei der Hilfe bei der Patientenaufnahme über Besuchsdienste und kleine Erledigungen helfen die Mitglieder Patienten auf vielfältige Weise.

Der erste Besuchstag in Berlin beschäftigte sich vor allem mit deutscher Geschichte. So gab es zunächst Gelegenheit zum Besuch der Dauerausstellung „Tränenpalast“ zum DDR-Alltag und anschließend eine Begehung des Denkmals für die ermordeten Juden Europas im Herzen der Hauptstadt.

Der nächste Tag war weniger bedrückend: Politik stand im Mittelpunkt. Bei einer an politischen Gesichtspunkten orientierten Stadtrundfahrt erhielten die Gäste einen Einblick in die wichtigsten Örtlichkeiten der Hauptstadt wie Ministerien und Botschaften, heißt es im Bericht von Bernhard Daldrup.

Dieser nahm die Gruppe im Paul-Löbe-Haus in Empfang und führte sie durch das architektonisch eindrucksvolle Bürogebäude, das auch die Ausschusssäle beherbergt. Bei der folgenden Diskussion stand die Arbeit der Krankenhaushilfe im Mittelpunkt. Die Mitarbeiterinnen berichteten von ihrer Arbeit, die das Ziel habe, Patienten die Ankunft im Krankenhaus zu erleichtern und ihnen Ängste zu nehmen. „Die Krankenhaushilfe macht nun seit über 30 Jahren herausragende Arbeit“, erklärte Daldrup und freute sich daher besonders, dass die Frauen sich die Zeit genommen haben, um seiner Einladung zu folgen.

Am letzten Tag des Berlin-Aufenthalts stand ein Besuch des Dokumentationszentrums „Topographie des Terrors“ auf dem Programm.

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