Abwechslungsreiche Tage in Taizé
Große Gemeinschaft in Burgund

Sendenhorst/Drensteinfurt -

In Taizé verbrachten Jugendliche aus Sendenhorst und Drensteinfurt sowie ihre Betreuer gemeinsam mit 4000 jungen Menschen eine Woche mit den Brüdern des ökumenischen Klosters, in dem katholische, evangelische, orthodoxe und andere Brüder gemeinsam leben und feiern.

Dienstag, 25.04.2017, 14:04 Uhr

Treffpunkt Essensausgabe: In Taizé sind zu jeder Zeit viele Jugendliche zu Gast.
Treffpunkt Essensausgabe: In Taizé sind zu jeder Zeit viele Jugendliche zu Gast.

Am Ostersonntag machten sich Jugendliche und Betreuer aus den katholischen Kirchengemeinden St. Martinus und Ludgerus sowie St. Regina gemeinsam mit vielen anderen Gruppen aus dem Bistum Münster auf den Weg in das kleine französische Dorf Taizé in Burgund . Dort verbrachten sie gemeinsam mit 4000 jungen Menschen eine Woche mit den Brüdern des ökumenischen Klosters, in dem katholische, evangelische, orthodoxe und andere Brüder gemeinsam leben und feiern, berichtet Pastoralassistentin Anja Baukmann .

Seit den 1960-er Jahren laden die Brüder der Taizé-Gemeinschaft Jugendliche ein, sie für eine Woche zu besuchen und mit ihnen zu leben. Daraus ist ein eigenes Dorf entstanden mit der Versöhnungskirche, Wohnbaracken, einem Zeltplatz, Aufenthaltsräumen und -zelten sowie mit einem eigenen kleinen Kiosk. Jedes Jahr kommen Zehntausende Jugendliche aus der ganzen Welt nach Taizé, um dort das einfache und weltoffene Leben der Brüder mitzuerleben, schreibt Baukmann.

Die Gruppe aus Sendenhorst und Drensteinfurt unter dem Torbogen, über dem sich der Glockenturm erhebt.

Die Gruppe aus Sendenhorst und Drensteinfurt unter dem Torbogen, über dem sich der Glockenturm erhebt.

Auch die Jugendlichen aus Sendenhorst und Drensteinfurt „wollten, bereits durch vorherige Aufenthalte angesteckt oder einfach neugierig geworden, diesen einzigartigen Ort erleben“. Gemeinsam fuhren sie mit der Pastoralassistentin und dem Betreuer Sampras Jesurasa von Ostersonntag bis zum vergangenen Sonntag dorthin.

Ob Bibelgruppe, das dreimalige meditativ angelegte Gebet, die gemeinsame Arbeit oder das Feiern am Kiosk „Oyak“: Die Jugendlichen hätten sich schnell zurechtgefunden und innerhalb von wenigen Stunden viele neue Freunde aus Deutschland aber auch aus Frankreich, Spanien und anderen Ländern gefunden.

Trotz des kalten Wetters genossen alle die Tage. „Faszinierend war wie immer, dass das gemeinsame Leben so gut funktionierte. Fast alles wird in Taizé von den Jugendlichen selbst geleistet: Es gibt Kochteams, Spülteams, Putzteams und vieles andere“, so Baukmann.

Die „Nacht der Lichter“.

Die „Nacht der Lichter“.

Es sei ein einfaches und gemeinschaftliches Leben, dass die Jugendlichen beeindruckt habe und das ihnen helfen soll, sich auf sich selbst und auf das Wichtige in ihrem Leben zu fokussieren, ob in der Stille in der Versöhnungskirche, an der Quelle St. Etienne oder beim Arbeiten und Feiern.

Einige Highlights seien das Taizé-Frühstück mit der Schokolade gewesen, die für die original französischen Schokoladencroissants verwendet werde, die Abende am Kiosk „Oyak“, wo die Jugendlichen sangen, Spiele spielten und feierten, sowie das Gebet in der „Nacht der Lichter“, in der die Auferstehung Jesu Christi mit einem Lichtermeer an Kerzen gefeiert wurde. Das Fazit der Gruppe: „Taizé hat uns angesteckt. Wir kommen wieder.“

Anzeige
http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/4788930?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F106%2F190%2F4852548%2F4894353%2F
Nachrichten-Ticker