Neues Werk in der Ostheide
Veka will den Standort erweitern

Sendenhorst -

Die Veka AG will das Folierungswerk ihrer Tochter VTS – „Veka Technologie Service“ – auf freien Flächen im östlichen Bereich des Gewerbegebiets Ostheide errichten. Dazu muss der Bebauungsplan geändert werden. Notwendig für die Ansiedlung ist, die Erschließung zu verändern und das Regenrückhaltebecken zu verlegen.

Mittwoch, 26.04.2017, 12:04 Uhr

Während am Veka-Standort an der Dieselstraße (kleines Bild) kräftig gebaut wird, hat das Unternehmen das Gewerbegebiet Ostheide für die neue Folierungsanlage in den Blick genommen.
Während am Veka-Standort an der Dieselstraße (kleines Bild) kräftig gebaut wird, hat das Unternehmen das Gewerbegebiet Ostheide für die neue Folierungsanlage in den Blick genommen. Foto: Josef Thesing

Diese Entscheidung ist eine echte Überraschung. Vor einigen Monaten hatte Veka-Vorstandschef Andreas Hartleif im WN-Gespräch erklärt, dass das neue Werk mit der hochmodernen Folierungsanlage wohl nicht in Sendenhorst gebaut werden könne, weil einerseits der Platz auf dem Veka-Gelände dafür fehle und andererseits mit der Anlage nicht zu nahe an die Wohnbebauung herangerückt werden könne – etwa auf dem Areal des geschlossenen Werks der Firma „Mondi“ oder am Veka-VTS-Standort am Osttor 84.

Und jetzt soll doch in Sendenhorst gebaut werden, was den Veka-Standort ohne Zweifel weiter stärken dürfte. Veka will das Werk der VTS – „Veka Technologie Service“ – auf freien Flächen im östlichen Bereich des Gewerbegebiets Ostheide errichten. Dazu muss der Bebauungsplan geändert werden, wozu der Ausschuss für Stadtentwicklung am Dienstagabend seine Zustimmung gab.

Die Ansiedlung von VTS in der Ostheide ist mit einigem planerischen Aufwand verbunden, um das Gelände zum einen zu erschließen und zum anderen sinnvoll an das bestehende Veka-Areal anbinden zu können. Die Verwaltung hatte die Pläne im Vorfeld der Sitzung mit dem Kreis Warendorf besprochen, der seine grundsätzliche Zustimmung gegeben habe.

Um das Vorhaben realisieren zu können, muss nicht nur die Fläche für das Werk überplant werden, sondern auch ein Teil der bisherigen Erschließungsstraße mit dem Wendehammer. Zudem muss das bestehende Regenrückhaltebecken „umgesiedelt“ werden.

Die Stadtverwaltung unterstützt das Vorhaben „in vollem Umfang“, da die Stadt „sehr an einem Verbleib von VTS und, damit verbunden, einer Stärkung des gesamten Veka-Standortes interessiert ist“, heißt es in der Vorlage der Verwaltung. Baustart soll im September sein.

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