Haus Siekmann
Pläne für multifunktionalen Anbau überzeugen

Sendenhorst -

Passiert haben die Pläne für einen Anbau an das Sozio-kulturelle Zentrum Haus Siekmann den Ausschuss für Stadtentwicklung am Dienstagabend zwar noch nicht. Dennoch hat das Projekt einen großen Schritt nach vorne gemacht.

Mittwoch, 26.04.2017, 18:04 Uhr

Als Multifunktionsraum könnte der Anbau, der auf der Rückseite der Tenne entstehen soll, mit Fördermitteln von Bund und Land finanziert werden.
Als Multifunktionsraum könnte der Anbau, der auf der Rückseite der Tenne entstehen soll, mit Fördermitteln von Bund und Land finanziert werden. Foto: Montage: Altefrohne Architekten

Passiert haben die Pläne für einen Anbau an das Sozio-kulturelle Zentrum Haus Siekmann den Ausschuss für Stadtentwicklung am Dienstagabend zwar noch nicht. Dennoch hat das Projekt einen großen Schritt nach vorne gemacht. Ende Mai kommen die Pläne, mit leichten Veränderungen, die sich in der politischen Diskussion ergeben haben, erneut auf die Tagesordnung. Dann könnte sich auch abzeichnen, ob das Projekt womöglich zu sehr großen Teilen Zuschüsse aus Fördertöpfen erhalten kann. Die mögliche Förderung war denn auch der eigentliche Grund, warum das Projekt in der Form, wie es am Dienstag vorlag, noch nicht auf den Weg geschickt wurde.

In seiner ursprünglichen Form sollte der Anbau eigentlich als Materiallager dienen. Das sollte kein Luxus sein, sondern eine auch aus rechtlichen Gründen zwingend erforderliche Maßnahme, um beispielsweise Rettungswege im Haus freihalten zu können, wie Ralf Kaldewey (SPD) noch einmal anmerkte. Wenn man nun dieses Lager als Multifunktionsraum ausbaue, so erklärte Bauamtsleiter André Leson in der Sitzung, dann gebe es gute Chancen, das Projekt über Fördermittel zu finanzieren.

Die Kosten bezifferte Architekt Carl Altefrohne , der das Projekt vorstellte, auf geschätzte 224 000 Euro für den rund 55 Quadratmeter großen Anbau inklusive der vorgesehenen Glasanbindung an die Tenne, einem barrierefreien WC, einem Backstagebereich und einer großen Glasschiebetür, die das Gebäude auch für Außenveranstaltungen nutzbar machen würde.

Das Gebäude soll sich architektonisch schlicht gehalten mit einer Klinkerfassade dem unter Denkmalschutz stehenden Haus Siekmann unterordnen, führte Altefrohne aus, dessen Vater vor 20 Jahren das Haus Siekmann schon durchsaniert hatte. Auch die Denkmalschutzbehörde habe dazu geraten, den Anbau lieber bewusst abzusetzen, als zu versuchen, ihn an das bestehende Gebäude anzugleichen, führte André Leson dazu aus.

Die vorgeschlagenen Lösungen trafen bei einer großen Mehrheit im Ausschuss auf Zustimmung.

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