Männersodalität besuchte die von Bodelschwinghschen Stiftungen in Bethel
Hilfe, Arbeit und Betreuung für 9000 Menschen

Albersloh -

Die Albersloher Männersodalität hat die von Bodelschwinghschen Stiftungen in Bethel besucht. Dort schauten die Besucher hinter die Kulissen der Arbeit.

Montag, 08.05.2017, 14:05 Uhr

Einen informativen Tag erlebten die Gäste aus Albersloh in Bethel. Dort besuchten sie die von Bodelschwinghschen Stiftungen.
Einen informativen Tag erlebten die Gäste aus Albersloh in Bethel. Dort besuchten sie die von Bodelschwinghschen Stiftungen.

27 Männer und vier Frauen machten sich beim Jahresausflug der Männersodalität auf den Weg nach Bielefeld . Nach dem Reisesegen von Pater Babu ging es zu den Einrichtungen der von Bodelschwinghschen Stiftungen in Bethel . Ein Mitarbeiter der Einrichtung begleitete die Gruppe den ganzen Tag über und vermittelte viele neue Eindrücke, heißt es im Bericht der Männersodalität.

Zunächst wurde das Gelände im Überblick vorgestellt. Untergebracht sind dort Menschen mit Behinderungen, psychischen Beeinträchtigungen und mit Epilepsie sowie alte und pflegebedürftige Menschen. Hinzu kommen Jugendliche mit sozialen Problemen und Wohnungslose. „Gemeinschaft verwirklichen, Selbstverständnis und ein normales Miteinander“, seien die Leitsätze bei der Betreuung, so die Männersodalität.

1867 gegründet, übernahmen 1872 zunächst Friedrich von Bodelschwingh , danach der Sohn und anschließend der Enkel des Gründers insgesamt 84 Jahre lang die Leitung der Einrichtung. „Heute gibt es in acht Bundesländern vier eigenständige Stiftungen mit 18 000 Mitarbeitern, davon alleine 9000 in Bethel. Die Stiftung ist somit größter Arbeitgeber in Bielefeld“, berichten die Besucher aus Albersloh.

Das Mittagessen nahm die Gruppe im Begegnungszentrum „Neue Schmiede“ ein. Danach ging es unter dem Motto „Bethel entdecken“ mit dem Bus durch das gepflegte Dorf im Grünen zu den vielen Gebäuden und Einrichtungen.

Zudem besuchten die Albersloher die evangelische Kirche, wo sie auch am Orgelspiel teilhaben konnten. Weiter ging es zur Fachhochschule der Diakonie mit ihren mehr als über 1000 Studenten.

Das neu gebaute Kinder- und Jugendhospiz sei komplett durch Spenden finanziert worden. Dort bekämen nicht nur schwer kranke Kinder, sondern auch deren Eltern und Geschwister Betreuung und Unterstützung.

Nach dem Kaffeetrinken konnte jeder das Gelände noch ein wenig erkunden oder im Biergarten ausspannen. Organisiert hatte diese Fahrt Josef Osterkamp.

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