Kinderkulturwoche
Neue Freunde

Sendenhorst/Albersloh -

Die Kinderkulturwoche der Muko in Zusammenarbeit mit den Kitas geht in dieser Woche in den Kindertagesstätten über die Bühne. Die Kinder nehmen an Workshops zum Thema „Zirkus“ teil, und das nicht in ihrer gewohnten Umgebung, sondern in einer für sie unbekannten Einrichtung.

Donnerstag, 11.05.2017, 06:05 Uhr

Die „Hunde“ im Maria-Montessori-Kindergarten trainieren fleißig ihre Dressurnummer. Erzieherin Pauline Golenia (re.) und Praktikantin Regina Voth (li.) helfen dabei.
Die „Hunde“ im Maria-Montessori-Kindergarten trainieren fleißig ihre Dressurnummer. Erzieherin Pauline Golenia (re.) und Praktikantin Regina Voth (li.) helfen dabei. Foto: Anke Weiland

„Wann fangen wir an?“, fragen die Kinder bereits morgens bei der Ankunft mit leuchtenden Augen. Die Kinderkulturwoche, die noch bis Freitag in den Kitas „Biberburg“, St. Marien, St. Michael, „Stoppelhopser“, St. Johannes und Maria Montessori in Kooperation mit der Muko stattfindet, ist ein großes Abenteuer für die angehenden Schulkinder der Einrichtungen.

Denn in dieser Woche nehmen sie an Workshops zum Thema „Zirkus“ teil, und das nicht in ihrer gewohnten Umgebung, sondern in einer für sie unbekannten Kita mit anderen Kindern. Im Montessori-Kindergarten haben sich zehn Hundefreunde gemeldet, die für die große Zirkusgala zum Abschluss der Woche eine Hundedressur einstudieren.

Aber auch Akrobaten, Seiltänzer, Ballkünstler, tanzende Tiere, Voltigierer oder Seifenblasen-Tänzer werden in den Kitas während der Workshops „ausgebildet“. In der Turnhalle des Montessori-Kindergartens fühlen sich die Mädchen und Jungen wohl. „Sie sind schon sehr bewegungsfreudig“, meint Erzieherin Pauline Golenia schmunzelnd, die gemeinsam mit Regina Voth vom Berufskolleg Beckum, die zurzeit in der Kita ein Praktikum absolviert, die Gruppe leitet.

„Wir lernen jeden Tag ein bisschen über Hunde“, beschreibt sie den Tagesablauf. Über die Rassen, den Stammbaum und den Unterschied zu Wölfen haben sie sich bereits informiert. „Viele Kinder wissen schon ganz viel, einige haben auch einen Hund als Haustier zu Hause“, erzählt Golenia. Zwischendurch werden Spiele gemacht, die Dressur eingeübt und an der Verkleidung für den Zirkusauftritt gebastelt.

Mit der neuen Umgebung und den unbekannten Gesichtern hatten die Kinder keine Berührungsängste. „Je nach Kind dauert es natürlich etwas, bis sie sich anfreunden“, meint die Erzieherin.

Doch am dritten Tag haben sich bereits neue Freundschaften gebildet, die Mädchen und Jungen fühlen sich in der Kita sichtlich wohl und sind mit Begeisterung und Selbstbewusstsein dabei. „Das ist total schön“, so Golenia. „Sie kommen ja auch schnell ins Gespräch über das Hundethema und tauschen Informationen aus, da viele bereits Erfahrung mit Hunden haben.“

„Eine Überraschung gibt es noch für die Kinder“, verrät Golenia leise. Denn sie wird ihren Hund mit in die Einrichtung nehmen. Nachdem die Kids gelernt haben, wie man sich einem Hund gegenüber verhält und wie die Körpersprache zu deuten ist, können sie dann am „lebenden Objekt“ die Anatomie kennenlernen. „Sie dürfen auch in die Ohren gucken“, sagt die Erzieherin, deren Hund ein sehr gutmütiger Zeitgenosse ist.

Am Freitagmorgen steht die Generalprobe vor Publikum an. Die anderen Kita-Gruppen werden zuschauen. „Das nimmt den Kindern dann meistens schon ein wenig die Aufregung“, weiß Pauline Golenia.

Am Nachmittag sind dann Eltern, Geschwister und Großeltern zur großen Zirkusgala in die Aula der Realschule eingeladen. Die Musikklassen der Realschule sorgen als „Zirkusorchester“ für die besondere Atmosphäre.

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